SCHLIESSEN

Auf einen Blick

Suche

Telefonseelsorge

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

alle gesellschaftlichen Aktivitäten werden gerade aufgrund der Virus-Epidemie zurückgefahren und auf das Notwendigste beschränkt.
Der Rückzug in das eigene Zuhause kann positiv Ruhe und Besinnung schenken, aber eben auch - insbesondere in Anbetracht der gegenwärtigen Situation - Sorgen und Probleme zum Vorschein bringen oder diese verstärken.

Was auch sonst gilt, möchten wir, das Pfarrteam von Glückstadt, in diesen Tagen noch einmal besonders betonen:

Sie können uns jederzeit anrufen!
Wir sind für Sie da und nehmen uns für Sie Zeit!
Was Sie uns anvertrauen, unterliegt der Schweigepflicht!

Wir sind unter folgenden Telefonnummern für Sie zu erreichen:

Pastorin Schinkel:     04124- 93 94 299
Pastorin Dušková:    0151 - 42 48 3222
Pastor Egenberger:  04124 - 603083
Pastor Schröder:      04124 - 5224

Falls sich ein Anrufbeantworter meldet, sprechen Sie einfach Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band, wir rufen Sie zeitnah zurück.
Herzlichst Ihr Pfarrteam

Viel Glück und viel Segen

Der Glückstädter Posaunenchor

 

 

 

 

 

Freuen Sie sich auf einen Segensgruß mit Bildern der Stadtkirche - für Sie gespielt vom Glückstädter Posaunenchor!

 

 

 

 

 

 

 

Wort zum Sonntag, den 05. Juli 2020

Der den Wolf füttert

Am letzten Sonntag habe ich Ihnen von Elisabet erzählt, der Gärtnerin aus Leidenschaft, Erfinderin des Gleichnisses vom Komposthaufen, Philosophin mit grünem Daumen. Sie erinnern sich? Eine wirklich lebenserfahrene und weise Frau.

Aber diese Beschreibung trifft nicht nur auf Elisabet zu. Und so erzähle ich Ihnen heute von einem lebenserfahrenen und weisen Mann. Ich glaube, Sie haben auch schon von ihm gehört.

 Ein alter Indianer sitzt mit seinem Sohn am Lagerfeuer und spricht: “Mein Sohn, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen 2 Wölfen. Der eine Wolf ist böse. Er kämpft mit Neid, Eifersucht, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.

 Der andere Wolf ist gut. Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.”

 Der Sohn fragt: „Und welcher der beiden Wölfe gewinnt?“

 Der alte Indianer schweigt eine Weile.

Dann sagt er: „Der, den du fütterst.“

Es ist eine sehr bekannte und beliebte Geschichte.

Weil wir sie gut kennen, die beiden Wölfe. Ihren Kampf täglich in uns spüren. Uns große Mühe geben, nur den guten Wolf zu füttern. Und doch immer wieder scheitern. Weil der böse Wolf uns so treuherzig und bedürftig ansieht.

Der Kampf, der sich in unserem Inneren abspielt, wird auch tagtäglich in unserer Gesellschaft ausgetragen, unter Nachbarn, zwischen Staaten. Alle wissen imgrunde, was zu tun wäre, um den Traum einer friedlichen und gerechten Welt Wirklichkeit werden zu lassen, einer Welt, in der auch noch die nachfolgenden Generationen ihre Lebensgrundlagen finden. Aber wir verweigern dem “guten Wolf” immer wieder die Nahrung, vielleicht weil wir unterbewusst der Überzeugung sind, dass es ihn gar nicht gibt. Dass sich der “Böse Wolf” nur manchmal in einen Schafspelz hüllt, oder dass er Kreide frisst, um uns zu täuschen.

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Das ist die christliche Variante der Indianergeschichte.

Dieser Vers wird gerne als Tauf- oder Konfirmationsspruch ausgesucht. Das ist kein Zufall: Zum einen ist der Satz für sich genommen nicht religiös. Gott bleibt unerwähnt. Zum andern können ihm sicherlich weit über 500 Millionen Leute vorbehaltlos zustimmen: Das Böse durch das Gute besiegen – wer will das  nicht? Außerdem kann man sich diesen Satz leichter merken als die ganze Indianergeschichte. Er würde sich gut eignen als Motivationssatz, als Mantra, das man jeden Morgen zehnmal laut aufsagt und mit in den Tag nimmt. Und am Abend nachprüft, wieviel Böses man durch Gutes besiegen konnte. Und auf das Folgende  vertraut:

Worauf ich mich fokussiere, das wächst, wird größer und stärker, wird zur Gewohnheit.

Das könnte als spirituelle Übung funktionieren. Aber vielleicht würde man auch nach anfänglicher Euphorie rasch an Grenzen stossen, weil die Bilanz am Ende des Tages einfach nicht stimmen will und so meinen Vorrat an Güte schwinden lässt.

Spiritualität braucht eine Quelle. Wir können das Böse nicht aus eigener Kraft und Güte heraus besiegen. Wir brauchen Gott als Quelle von Liebe und Güte- und Vergebung. Wenn wir uns doch wieder besiegen lassen. Weil die ganze Welt nur nach dem Prinzip “Wie du mir, so ich dir” zu funktionieren scheint. Und wir Ermutigung brauchen, um wieder aufzustehen und weiter zu machen. Und es kann Situationen geben, wo wir an die Grenzen des menschlich Möglichen stossen und – gerade um des Friedens willen – Gewalt anwenden müssen. Dietrich Bonhoeffer stand vor diesem Dilemma, als er sich entscheiden musste, ob er sich am Attentat gegen Adolf Hitler beteiligen soll. Eigentlich war er aufgrund des Gebots der Feindesliebe überzeugter Pazifist. Aber dann entschied er, “dem Rad in die Speichen zu fallen”, um noch schlimmeres Unheil zu verhindern.

 “Liebt eure Feinde!”, sagt Jesus. Trotzdem. Immer wieder. Und er traut es uns zu, dass wir so leben. Dass es heilsam für uns ist, zu verzeihen. Den guten Wolf zu füttern. Und heilsam für die Welt.

Indianerehrenwort.

Ihre Pastorin Gabriele Schinkel

 

 

 

 

 

 

Danke-ABC

Es gibt viele Dinge, für die man dankbar sein kann - nicht nur in der Corona-Zeit!

Lassen Sie uns gemeinsam ein "Danke-ABC" erstellen!

Halten Sie einen Moment inne - überlegen Sie, wofür Sie dankbar sind und schicken mir den Buchstaben mit einem Wort oder einem Satz zu, z.B.:

G - wie Gottesdienst, ich bin dankbar dafür, dass endlich wieder Gottesdienste stattfinden

oder:

N - wie Natur, ich bin dankbar für die Farbenvielfalt der Natur

und, und, und...

Schicken Sie mir eine eMail: gemeindebrief@kirche-glueckstadt.de oder schicken Sie eine persönliche Nachricht auf Facebook!

Ich freue mich auf ein buntes "Danke-ABC"!
Ihre Corinna Kahl

 

 

Kleine und große Künstler

Vor einiger Zeit riefen wir dazu auf, ein Bild von unserer Kirche zu malen.

Hier sehen Sie nun ein paar der gelungenen Kunstwerke!

Michel,
4 Jahre
Merle. Thore und Bjarne,
zwischen 4 und 11 Jahre alt
Elisabeth,
12 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elisabeth
und Johanna
Melissa
Nelli,
10 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laura

Zeit für Stille

Liebe Freundinnen und  Freunde der Stille,

ab kommenden Freitag findet von 18:55 - 19.30 Uhr wieder die "ZEIT FÜR STILLE" in der Stadtkirche statt.

Bitte nur gesund kommen und einen Mundschutz mitbringen.

Liebe  Grüße, Thomas

 

 

Weitere Hoffnungsworte

Weitere Hoffnungsworte finden Sie hier!

Seit es keine Gottesdienste mehr in der gewohnten Form geben kann,

haben die Pastoren dieser Gemeinde hoffnungsvolle, mutmachende Worte

und auch andere Beiträge verfasst und hier veröffentlicht.

Auf dieser Startseite finden Sie immer nur die zwei Aktuellsten,

aber alle vorangegangenen finden Sie unter der Rubrik "Hoffnungsworte".

 

 

Nach oben

Herzlich willkommen!

Unsere Kirche

Das Taufbecken der Stadtkirche

Kirchengemeinde in der Elbmarsch

Wir sind eine Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in der Elbmarsch.

Die historische Kirche und das Gemeindehaus mit dem Kirchenbüro liegen als lebendiger Treffpunkt mitten im Zentrum der Stadt. Wir nutzen die zentrale Lage der Stadtkirche für Gottesdienste, die Schnittpunkte von Glaube, Tradition und eigener Lebenswirklichkeit sind.

Wir reden von Gott und bieten an, gemeinsam Gemeinde zu bauen.
Das beinhaltet auch, dass wir einladen, Gemeinschaft mitzugestalten und Möglichkeiten anbieten, sich für die Gemeinde zu engagieren. Wir bieten auf diese Weise Räume, in denen Menschen sich begegnen können.

Nach oben

Bis auf weiteres keine öffentlichen Veranstaltungen

Bis auf weiteres keine öffentlichen Veranstaltungen in den Kirchengemeinden Glückstadt, Borsfleth und Neuenkirchen

Bis auf weiteres werden alle öffentlichen Veranstaltungen der Kirchengemeinden Glückstadt, Borsfleth und Neuenkirchen wegen der Coronakrise abgesagt. Das betrifft auch die Chöre, Pfadfinder, Seniorenkreise, Konfirmandenunterricht, Andachten und auch die Gottesdienste. Auch bei Geburtstagen oder Ehejubiläen werden wir Sie bis auf weiteres nicht mehr persönlich besuchen.
Das Kirchen- und das Friedhofsbüro wird für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Büros werden aber weiter besetzt sein, so dass Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen können.
Trauerfeiern werden weiterhin stattfinden. Wir werden individuelle Lösungen suchen, um die Gefahr der Weiterverbreitung des Virus bei diesen Gottesdiensten zu minimieren.
Damit orientieren wir uns an der Handlungsempfehlung der Nordkirche vom 13.03.2020. Wir hoffen, dass wir damit zur Eingrenzung der Corona-Epidemie beitragen können. Nur wenn wir jetzt alle unsere persönlichen Kontakte einschränken, werden wir eine Lage vermeiden, die dann wirklich bedrohlich ist.

Wir möchten Sie auch aufrufen: Lassen Sie uns diese Krise gemeinsam bewältigen. Lasst uns nicht die Menschen aus den Augen verlieren, die unter dieser Epidemie am meisten leiden. Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen gemeinsam überlegen müssen, wie wir auf andere Weise miteinander im Kontakt bleiben können und uns gegenseitig beistehen können.
Wir Glückstädter Pastorinnen und Pastoren stehen dafür bereit. Wir werden in der nächsten Zeit mehr Informationen hier und auf unserer Facebookseite Stadtkirche Glückstadt posten und wir sind telefonisch und per E-Mail für Sie erreichbar.

Kommen Sie gut durch diese Zeit, bleiben Sie gesund und behütet
Ihre
Gabi Schinkel, Birgit Duskova, Christian Schröder und Stefan Egenberger

 

 

Nach oben

Absage er Goldenen und Diamantenen Konfirmation

Eigentlich hatten wir in diesem Jahr erstmalig vor, die Goldene und Diamantene Konfirmation in einem gemeinsamen Gottesdienst am 6. September zu feiern.

Eigentlich hätten wir alle Jubelkonfirmanden und -konfirmandinnen schon zu einem gemütlichen Beisammensein am Vorabend in unser Gemeindehaus eingeladen.

Und eigentlich haben wir uns alle hier sehr gefreut auf dieses besondere Fest.

Eigentlich………

Aber der Ausbruch der Corona-Pandemie stellt uns alle vor eine völlig neue Situation. Das Schutzkonzept für gottesdienstliche Feiern in unserer Stadtkirche sieht vor, dass maximal 50 Personen daran teilnehmen können. Alle müssen Abstand halten und Schutzmasken tragen. Wir dürfen nicht gemeinsam singen und auch keinem Chor lauschen. Und wir sind skeptisch, dass sich an diesen Rahmenbedingungen über den Sommer hinweg Wesentliches ändern wird.

Alles, was eine Jubelkonfirmation so schön macht - ein voller Gottesdienst, das Anreisen der Gäste aus ganz Deutschland und darüber hinaus, die erneute persönliche Segnung, einander zu umarmen nach so langer Zeit - alles das wäre jetzt nicht möglich.

Und wahrscheinlich hätten auch einige aufgrund des gesundheitlichen Risikos für sich und ihre Angehörigen auf eine Teilnahme verzichtet.

Darum haben wir uns schweren Herzens entschlossen, die Goldene und Diamantene Konfirmation in diesem Jahr abzusagen.

Aber laden schon jetzt herzlich dazu ein, das Fest am 5. September 2021 nachzuholen.

Veranstaltungen

3 Veranstaltungen

Nachrichten

Keine weiteren Artikel vorhanden.

Losung des Tages

Dienstag, 7. Juli 2020

Ich will auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs Wunderlichste und Seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen vergehe.

mehr