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Die Paramente der Stadtkirche und die Bedeutung ihrer Farben

Parament - Bedeutung

Paramente sind Teil der liturgischen Ausstattung eines Kirchenraumes.

Sie »bereiten den Tisch zum Gottesdienst« (lat.: parare - bereiten; mensa - der Tisch).

Sie schmücken Altar, Kanzel oder Lesepult und heben sie so als Orte hervor, denen im Gottesdienst besondere Bedeutung zukommt.

 

 

 

Die weißen Paramente der Stadtkirche

Weiß für die hohen Christusfeste und ihre Festzeiten: Weihnachten und Sonntage nach dem Christfest, Epiphanias und letzter Sonntag nach Epiphanias; Ostern und die Osterzeit einschließlich Trinitatis (ohne Pfingsten); ferner kleinere Feste wie die auf Christus hinweisenden: Marientage, Johannis am 24. Juni und Michaelis am 29. September sowie den letzten Sonntag im Kirchenjahr, wenn er als Gedenktag der Entschlafenen begangen wird. Ebenso wird weiß bei Bestattungen aufgelegt. Der Pfarrer kann eine weiße Stola tragen. (Zum Bedeutungunterschied zwischen Weiß und Gold siehe Anmerkung zu Weiß/Silber im Abschnitt über die römisch-katholische Kirche)

 

 

Das grüne Parament

Grün für ungeprägte Zeiten: Zeit nach Epiphanias (außer am letzten Sonntag nach Epiphanias) sowie die Vorfastenzeit vor Aschermittwoch; ferner für die Trinitatiszeit an den Sonntagen nach Trinitatis (Farbe der aufgehenden Saat); auch am letzten Sonntag, wenn er als Ewigkeitssonntag begangen wird.

 

 

 

Das schwarze Parament

Schwarz als Farbe der Trauer bei Beerdigungen oder als zusätzliche Möglichkeit für den Karfreitag.

 

 

 

 

 

Der Altar ohne Parament

Und dies bleibt dem Auge des Betrachters normalerweise verborgen!