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Telefonseelsorge

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

alle gesellschaftlichen Aktivitäten werden gerade aufgrund der Virus-Epidemie zurückgefahren und auf das Notwendigste beschränkt.
Der Rückzug in das eigene Zuhause kann positiv Ruhe und Besinnung schenken, aber eben auch - insbesondere in Anbetracht der gegenwärtigen Situation - Sorgen und Probleme zum Vorschein bringen oder diese verstärken.

Was auch sonst gilt, möchten wir, das Pfarrteam von Glückstadt, in diesen Tagen noch einmal besonders betonen:

Sie können uns jederzeit anrufen!
Wir sind für Sie da und nehmen uns für Sie Zeit!
Was Sie uns anvertrauen, unterliegt der Schweigepflicht!

Wir sind unter folgenden Telefonnummern für Sie zu erreichen:

Pastorin Schinkel:     04124- 93 94 299
Pastorin Dušková:    0151 - 42 48 3222
Pastor Egenberger:  04124 - 603083
Pastor Schröder:      04124 - 5224

Falls sich ein Anrufbeantworter meldet, sprechen Sie einfach Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band, wir rufen Sie zeitnah zurück.
Herzlichst Ihr Pfarrteam

Statt Gottesdienst am 24. Mai 2020

Bild von pixabay

Liebe Gemeinde,

„Ich setzte meinen Fuß in die Luft und sie trug.“

Diese Zeile stammt von der Dichterin Hilde Domin.  Sie soll ihn verfasst haben nach dem Tod ihrer Mutter. Er passt aber auch sonst zu ihrem Leben. In ihren Gedichten findet sie Worte für Erfahrungen von Verlust und Unsicherheit. Sie weiß, wovon sie spricht. Mit ihrem Mann hatte sie als Jüdin ihre Heimat Deutschland über Nacht verlassen müssen. Bis zur ihrer Rückkehr nach dem Krieg musste sie in den verschiedensten Ländern im Exil leben. Hilde Domin schreibt aber nicht nur über die Unsicherheit des Lebens, sondern auch über das, was dem Menschen helfen kann diese zu bewältigen. Die Sprache, die Dichtung selbst kann dem Menschen Halt und Geborgenheit in aller Unsicherheit schenken.

Unsicherheit und Ungewissheit bestimmen auch unser Leben in der Zeit der Pandemie. Werden wir selbst, unsere Familien und Nächsten gesund bleiben? Wie wird sich die Pandemie auf unser soziales Leben und die Wirtschaft auswirken. Die Nachrichten zeichnen keine guten Prognosen für die Zukunft. Und einige müssen bereits jetzt mit starken Einschnitten zurechtkommen. Wir müssen uns von vielen Dingen, die wir für die Zukunft geplant haben, gerade verabschieden und die Ungewissheit aushalten.

Auch im Kirchenjahr befinden wir uns in einer Zeit, die gekennzeichnet ist von Abschied und Verunsicherung, aber auch der Erwartung eines Neubeginns. An Himmelfahrt verließ Jesus die ihm nahestanden. Sie können ihn nicht mehr anfassen oder umarmen oder Gespräche mit ihm führen wie früher. Sie sind auf sich allein gestellt. Und sie realisieren, dass es so wie es früher war, nicht wieder werden wird. Das wird sie traurig, ratlos, vielleicht wütend gemacht haben. Doch in dieser Zeit vollzieht sich auch ein Wandel. Sie erleben, dass Jesus nun zwar körperlich nicht mehr anwesend ist, dass er ihnen aber nahe ist mit seinem Geist. Er stärkt sie mit seinem Geist nun innerlich in ihren Seelen.  Genau diese Erfahrung feiern wir am Pfingstfest, dem Fest des Heiligen Geistes. Und der Heilige Geist wirkt durch die Sprache. Sprache schafft Wirklichkeit.

Viele äußere Sicherheiten sind in unserem Leben gerade weggebrochen. Umso mehr kommt es nun an auf unsere Stärke im Inneren und die Kraft mitten in der Verunsicherung zu vertrauen.

Neben einem Management, welches wirksam die Pandemie eindämmt, um wieder Leben zu finden, brauchen wir auch Worte von Zuversicht und Vertrauen. Diese Worte finden wir in der Bibel in den Worten Jesu, die bis heute zu uns sprechen wollen. Diese Worte können wir aber auch einander als Menschen in diesen Tagen zusprechen.

So stärke Gott uns in diesen Tagen in unserem Inneren durch seinen Heiligen Geist! Amen.

Ihre Birgit Dušková

 

 

Statt Himmelfahrts-Gottesdienst

Da berühren sich Himmel und Erde

 

 

An diesem Himmelfahrtstag können Sie sich hier einen kleinen Film ansehen - mit Beiträgen und Musik der Pastoren und Pastorinnen, sowie den Kantoren der Region Elbmarschen.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Himmelfahrtstag.

 

 

 

 

 

 

Briefe, die Freude machen

Briefe, die Freude machen

In unseren Seniorenheimen darf kein Besuch mehr empfangen werden. Das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus ist zu groß. Auch innerhalb der Heime ist der Kontakt untereinander eingeschränkt. Für viele ältere Menschen ist das eine sehr schwere Situation. Zu der Angst, angesteckt zu werden, tritt das Alleinsein.

Wir möchten Sie einladen: schreiben Sie einen Brief „An eine ältere Dame“ oder „An einen älteren Herrn“. Erzählen Sie, was Sie gerade machen, wie Sie mit dieser Situation umgehen. Was gibt Ihnen gerade Kraft, spendet Freude oder macht Mut? Vielleicht mögen Sie ein Erlebnis teilen, was Ihnen in all diesem Irrsinn der letzten Woche gefallen hat. Vielleicht haben Ihre Kinder Lust, ein Bild dazu zu malen oder auch etwas zu schreiben. Wenn Sie mögen, schreiben Sie Ihren Absender dazu – vielleicht kommt ja etwas zurück – und schicken Sie den Brief an unser Gemeindebüro Am Kirchplatz 19a und stecken Sie ihn einfach dort in den Briefkasten (Stichwort: An eine ältere Dame/einen älteren Herrn). Wir verteilen die Briefe dann an die Seniorenheime, so dass die Menschen dort in dieser Zeit etwas mehr Freude haben – gerade zu Ostern.

Machen Sie mit #Glückstadthältzusammen und bleiben Sie gesund und behütet
Ihre Kirche in Glückstadt

P.S. In Krempe, Horst und Kiebitzreihe findet diese Aktion für die dortigen Heime ebenfalls statt. Auch dort können Sie in den Gemeindebüros Briefe an die Senioren abgeben. Auch dort werden die Briefe an die Seniorenheime verteilt.

 

Weitere Hoffnungsworte

Weitere Hoffnungsworte finden Sie hier!

Seit es keine Gottesdienste mehr in der gewohnten Form geben kann,

haben die Pastoren dieser Gemeinde hoffnungsvolle, mutmachende Worte

und auch andere Beiträge verfasst und hier veröffentlicht.

Auf dieser Startseite finden Sie immer nur die zwei Aktuellsten,

aber alle vorangegangenen finden Sie unter der Rubrik "Hoffnungsworte".

 

 

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Herzlich willkommen!

Unsere Kirche

Das Taufbecken der Stadtkirche

Kirchengemeinde in der Elbmarsch

Wir sind eine Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in der Elbmarsch.

Die historische Kirche und das Gemeindehaus mit dem Kirchenbüro liegen als lebendiger Treffpunkt mitten im Zentrum der Stadt. Wir nutzen die zentrale Lage der Stadtkirche für Gottesdienste, die Schnittpunkte von Glaube, Tradition und eigener Lebenswirklichkeit sind.

Wir reden von Gott und bieten an, gemeinsam Gemeinde zu bauen.
Das beinhaltet auch, dass wir einladen, Gemeinschaft mitzugestalten und Möglichkeiten anbieten, sich für die Gemeinde zu engagieren. Wir bieten auf diese Weise Räume, in denen Menschen sich begegnen können.

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Konfirmationen werden verschoben.

In der gesamten Elbmasch - das sind die Gemeinden Glückstadt, Borsfleth, Neuenkirchen, Herzhorn, Kollmar-Neuendorf, Krempe, Neuenbrook, Kiebitzreihe und Horst - werden die Konfirmationen nicht an den geplanten Terminen stattfinden.

Die Feier der Konfirmation ist in unseren Kirchengemeinden ein besonderer Höhepunkt. Über fast zwei Jahre hinweg bereiten sich die Jugendlichen auf diesen Tag vor. Die Familien machen sich viele Gedanken darüber, wie dieser Tag für alle unvergesslich wird, Einladungen werden geschrieben, ein Festmenu wird ausgewählt.

Alles das, was Konfirmationen so schön macht - die vollen Gottesdienste, das Anreisen der Gäste aus ganz Deutschland und darüber hinaus, die Beteiligung von ganz jung bis ganz alt - alles das könnte nun durch das Coronavirus zu einer Ansteckungsgefährdung werden.

Das vorrangige Anliegen muss nun sein, die Ausbreitung zu verlangsamen und vor allem die zu schützen, die besonders gefährdet sind.

Niemand sollte in die fatale Entscheidungssituaton kommen: Nimmt man das Risko auf sich, sich anzustecken, oder verzichtet man auf eine Feier, die für das Paten- oder Enkelkind doch so einzigartig ist.

Darum haben wir uns schweren Herzens entschlossen, die Konfirmationen, die wir bald gefeiert hätten, zu den geplanten Terminen abzusagen.

Zwar sind viele der Maßnahmen, die zur Eindämmung des Virus getroffen wurden, zunächst einmal bis zum 19. April begrenzt, aber ein tatsächliches Ende ist noch gar nicht absehbar. Und so wird es für viele Familien jetzt leichter sein, evtl. Stornierungen in die Wege zu leiten als bei einer Absage kurz vorher.

Wenn wir mehr Klarheit haben über die Entwicklung der Gesamtsituation, werden wir mit den betroffenen Jugendlichen und ihren Familien überlegen, wann wir die Konfirmationen nachholen.

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Bis auf weiteres keine öffentlichen Veranstaltungen

Bis auf weiteres keine öffentlichen Veranstaltungen in den Kirchengemeinden Glückstadt, Borsfleth und Neuenkirchen

Bis auf weiteres werden alle öffentlichen Veranstaltungen der Kirchengemeinden Glückstadt, Borsfleth und Neuenkirchen wegen der Coronakrise abgesagt. Das betrifft auch die Chöre, Pfadfinder, Seniorenkreise, Konfirmandenunterricht, Andachten und auch die Gottesdienste. Auch bei Geburtstagen oder Ehejubiläen werden wir Sie bis auf weiteres nicht mehr persönlich besuchen.
Das Kirchen- und das Friedhofsbüro wird für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Büros werden aber weiter besetzt sein, so dass Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen können.
Trauerfeiern werden weiterhin stattfinden. Wir werden individuelle Lösungen suchen, um die Gefahr der Weiterverbreitung des Virus bei diesen Gottesdiensten zu minimieren.
Damit orientieren wir uns an der Handlungsempfehlung der Nordkirche vom 13.03.2020. Wir hoffen, dass wir damit zur Eingrenzung der Corona-Epidemie beitragen können. Nur wenn wir jetzt alle unsere persönlichen Kontakte einschränken, werden wir eine Lage vermeiden, die dann wirklich bedrohlich ist.

Wir möchten Sie auch aufrufen: Lassen Sie uns diese Krise gemeinsam bewältigen. Lasst uns nicht die Menschen aus den Augen verlieren, die unter dieser Epidemie am meisten leiden. Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen gemeinsam überlegen müssen, wie wir auf andere Weise miteinander im Kontakt bleiben können und uns gegenseitig beistehen können.
Wir Glückstädter Pastorinnen und Pastoren stehen dafür bereit. Wir werden in der nächsten Zeit mehr Informationen hier und auf unserer Facebookseite Stadtkirche Glückstadt posten und wir sind telefonisch und per E-Mail für Sie erreichbar.

Kommen Sie gut durch diese Zeit, bleiben Sie gesund und behütet
Ihre
Gabi Schinkel, Birgit Duskova, Christian Schröder und Stefan Egenberger

 

 

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Losung des Tages

Freitag, 29. Mai 2020

Bileam sprach: Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so könnte ich doch nicht übertreten das Wort des HERRN.

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