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Herzlich willkommen!

Unsere Kirche

Das Taufbecken der Stadtkirche

Kirchengemeinde in der Elbmarsch

Wir sind eine Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in der Elbmarsch.

Die historische Kirche und das Gemeindehaus mit dem Kirchenbüro liegen als lebendiger Treffpunkt mitten im Zentrum der Stadt. Wir nutzen die zentrale Lage der Stadtkirche für Gottesdienste, die Schnittpunkte von Glaube, Tradition und eigener Lebenswirklichkeit sind.

Wir reden von Gott und bieten an, gemeinsam Gemeinde zu bauen.
Das beinhaltet auch, dass wir einladen, Gemeinschaft mitzugestalten und Möglichkeiten anbieten, sich für die Gemeinde zu engagieren. Wir bieten auf diese Weise Räume, in denen Menschen sich begegnen können.

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Wieder Präsenzgottesdienste in der Stadtkirche

Stadtkirche Glückstadt

 

 

Liebe Glückstädter und Besucher,

endlich ist es wieder soweit.

Nach langer Zeit finden in unserer schönen Stadtkirche, unter den gewohnten Hygienemaßnahmen, sonntags wieder Gottesdienste statt.

Den ersten Gottesdienst feiern wir am 06.06.2021 um 10 Uhr mit Pastor Schröder.

Wir freuen uns sehr auf Sie.

 

 

 

Der neue Gemeindebrief ist da!!!

Haben Sie eigentlich schon den neuen Gemeindebrief?

Aus dem Inhalt:

- Gottesdienste

- Summertime in Borsfleth

- das geistliche Wort von Pastorin Dušková

- Informationen über die Goldene und Diamantene Konfirmation

- Termine zum Thema "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

- Berichte über die Pfadfinder

- Einladung zu musikalisch-besinnlichen Radtouren

- und vieles mehr

Den Gemeindbrief finden Sie:

- in der Kirche

- im Kirchenbüro

- in der Post

- in der Touristinformation

- im Bürgerbüro

- in der Bücherstube

- bei Edeka Frauen in der Christian-IV-Straße und bei Edeka Frauen am Fritz-Lau-Platz.

Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Informieren wünscht Ihnen Ihre Kirchengemeinde Glückstadt!!



Das Wort zum Sonntag von Pastorin Birgit Dušková

Bild von Bruce Emmerling auf Pixabay

Liebe Gemeinde,

 

Wer mit dem Schiff nach New York fährt wird im Hafen von Freiheitsstatue, der Statue of Liberty empfangen. Es ist die in Roben gehüllte römische Göttin Libertas, der Göttin der Freiheit. In ihrer rechten Hand hält sie eine vergoldete Fackel,  in der linken eine Tafel mit dem Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und zu ihren Füßen liegt eine zerbrochene Kette. Bekannt ist auch die Inschrift der Statue, das Gedicht The New Colossus der Dichterin Emma Lazarus: Behaltet, o alte Lande, euren sagenumwobenen Prunk“, ruft sie mit stummen Lippen. „Gebt mir eure Müden, eure Armen, Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren (…)
Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getriebenen…

Ich muss zugeben, dass ich selbst noch nicht in New York war, dafür war aber ein Teil meiner Vorfahren diesem Ruf gefolgt und hatten ihre Heimat Pommern verlassen und hatten sich in die Vereinigten Staaten aufgemacht um dort ihr Glück zu versuchen. Der Weg führte sie über den Hamburger Hafen, die sogenannte Ballinstadt, die heute ein Museum der Auswanderer ist. Einem Teil meiner Familie muss der Weg nach Hamburg schon gereicht haben und sie blieben hier, die anderen machten sich auf und werden an der Freiheitsstatue vorbei gefahren sein und mit tausenden anderen Emigranten dann nach den Kontrollen auf Ellis Island amerikanischen Boden betreten haben. Gut fünf Millionen Menschen verließen Europa zwischen 1850 und 1934 über den Hamburger Hafen. Das Museum Ballinstadt dokumentiert die Geschichte dieser Menschen, die sich zumeist aus Not, Armut und auch aufgrund religiöser Verfolgung damals aufmachten.

Der Wochenspruch aus dem Bibeltext Matthäus 11,28 „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“ erinnert mich an die Aufschrift der Freiheitsstatue. Ob die Dichterin sich von den biblischen Worten inspirieren ließ, weiß ich nicht, aber ein Grundprinzip scheint den Worten gemeinsam zu sein: die mit Ballast Beladenen, die Erschöpften sind willkommen!

In der realen Praxis entsprachen die USA dann freilich nicht ganz diesem Ideal und so wurden nach und nach die Bestimmungen für die Einwanderung verschärft: Menschen mit Krankheiten, Behinderungen oder Analphabeten konnten ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr das Land betreten und mussten nach Europa zurückkehren. Ihr Kummer war der Grund dafür, dass die Insel Ellis Island dann den Beinamen „Träneninsel“ erhielt.

Über Jesus hingegen sind solche Beschränkungen des Willkommens hingegen nicht bekannt, er wendet sich umfänglich den Menschen, die belastet und erschöpft sind zu. Die ungeschriebenen Gesetze der menschlichen Gesellschaft, in der derjenige Anerkennung erfährt, der fit, ausgeglichen und souverän daherkommt gelten bei ihm nicht. Seine Annahme ist bedingungslos.

Ich finde dies gehört zu den tief tröstlichen Nachrichten der christlichen Botschaft: zu Gott  kannst Du kommen, wie es in Wahrheit um Dich aussieht. Vor ihm musst Du nichts darstellen, was Du nicht bist, du kannst Dich zeigen mit deiner Last, deiner Erschöpfung und überhaupt mit allem was verborgen und sonst im Schatten steht. Ja wenden wir uns in Jesus Christus Gott zu können wir erfahren uns selbst gewahr zu werden. Es darf vor uns selbst sichtbar werden, wie es in Wahrheit um uns aussieht. Wir müssen uns auch nicht selbst etwas mehr vorspielen. So geht es mir gerade und nicht anders. Wir dürfen uns der bedingungslosen Liebe Gottes überlassen und es darf ansichtig werden, was uns belastet. Ich bin angenommen auch mit diesem. Ich glaube, dass Gott für uns einen Raum bereit hält in dem wir in so etwas wie unsere eigene Wahrhaftigkeit finden können und in dem es uns auch gelingt mit einer gewissen Distanz auf das zu schauen, was uns denn da überhaupt belastet. Schon das wirkt meines Erachtens „erquicket“, hilft uns zu Kräften zu kommen. Vor Gott entsteht eine Art Raum in dem wir zu uns selbst finden können.  

Im Matthäusevangelium geht der Text dann ja weiter und es heißt dort nach den Sätzen der Einladung“ Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

Aus diesen Worten wird deutlich, dass es nicht dem Ideal entspricht ganz und gar unbelastet durchs Leben zu gehen. Wir werden durch die Lasten, die wir tragen auch erst zu den Menschen, die wir sind mit unseren ganz persönlichen Merkmalen. Ohne Lasten und Herausforderungen erscheint das Leben auf eigentümliche Weise schnell sinnlos und leer zu werden. Die Frage, die der Text an uns stellt lautet meines Erachtens: welches sind die Lasten, die mir wirklich zugedacht sind, die zu mir gehören und die ich tragen kann und was gehört zu den Dingen, die nicht zu mir gehören und die mich über alle Maßen aufzerren? Welchen Ballast kann ich auch loswerden?

Die Emigranten, die damals über New York in die Vereinigten Staaten einwanderten, wurden auch vieles los, was sie in der alten Heimat belastete: einige durften nun ein Leben frei von religiöser Verfolgung führen und andere erhielten die Chance sich aus Armut zu befreien. Sie durften sich in der „neuen Welt“ gewissermaßen ein Stück neu erfinden.

Ich glaube, dass Gott in Jesus Christus uns diesen Freiheitsraum zunächst einmal in einem inneren geistigen Sinne schenkt, in dem wir uns neu erfinden dürfen. Dass wir vor ihm zu neuen Kräften kommen und uns sortieren dürfen: was gehört zu mir und was nicht. Und aus diesem heraus können wir die Kraft und die Klarheit erlangen uns auch real im Leben neu aufzustellen und auch Konflikte mit anderen auszufechten. Nicht alle Lasten, die andere einem auflegen nicht alle Rollen, die andere an einen herantragen, sind auch die die einem wirklich zugedacht sind. Ich glaube, dass Gott uns auf diese Weise das Rückgrat stärkt. Unsere Lasten können wir vor diesem Hintergrund bewusster tragen und auch mit einem gewissen Stolz. In dem Augen Jesu wird der ansichtig, welche Kraft der Mensch hat, der Lasten trägt und wieviel Kraft auch seine Träume haben.

New York wurde durch die „Armen und Belasteten“ aus aller Herren Länder zu einer pulsierenden Metropole.

Amen

 

 

Das Wort zum Sonntag über Jona 1,1 - 2,2.11 von Pastor Schröder

Schiff im Sturm - Bild von Comfreak auf Pixabay

Liebe Gemeinde!
Das kleine Buch Jona erzählt davon, wie Gott ist. Und wie wir Menschen sind. Im Zentrum steht eine große Stadt: Ninive. Die Hauptstadt eines Weltreichs, in dem der Mensch nicht zählt. Was zählt, ist die Macht. Dafür müssen Menschen bluten: die Gegner, die sie besiegt haben; die Kriegsgefangenen, die öffentlich getötet werden; und auch die eigenen Leute.

Dabei kann Gott nicht tatenlos zuschauen. ER greift ein. Allerdings anders, als zu erwarten wäre. Weltreiche kommen und gehen; da wäre der Untergang Ninives keine Überraschung gewesen. Aber Gott will keine Menschen vernichten, auch die Bewohner Ninives nicht. Für ihn zählt jeder Mensch, selbst der verrufenste. Ninive zu vernichten, ist keine Option. Aber anders werden muss es. Und kann es. Menschen können sich ändern. Jeder Mensch kann sich ändern, auch die in Ninive. Gott hat sie noch nicht aufgegeben. Darum schickt er ihnen einen Propheten. Der soll ihnen sagen, was Sache ist: “Haltet ein! Mit Euren Taten bereitet Ihr Euch den eigenen Untergang! Noch vierzig Tage, dann ist es vorbei mit Ninive!” Einladend klingt das nicht gerade, ganz im Gegenteil. Aber Gott weiß, was ER tut. Die Botschaft wird in Ninive ankommen.

Aber es muss ihnen einer sagen. Wenn Gott etwas tun will, braucht er Menschen. Aber nach Ninive gehen und der Stadt den Untergang verkünden? Das ist ein heikler Job. Wer lässt sich schon gerne den Marsch blasen? Noch dazu von einem wildfremden Kerl aus einem anderen Volk? Darum braucht GOTT jemand mit Biss, der seine harten Worte weitergibt. Seine Wahl fällt auf Jona. Warum gerade Jona? Wir wissen es nicht. Vielleicht muss man umgekehrt fragen: Warum nicht Jona? Gott kann JEDEN gebrauchen, auch ihn. Er wird seine Rolle schon gut ausfüllen. Allerdings hat GOTT, wie es scheint, die Rechnung ohne Jona gemacht. Hören wir, was im Buch Jona dazu zu lesen ist:

Es geschah das Wort des HERRN zu Jona:
„Mache dich auf und geh in die große Stadt Ninive und predige wider sie; denn ihre Bosheit ist vor mich gekommen.“
Aber Jona machte sich auf, um vor dem HERRN nach Tarsis zu fliehen,
und kam hinab nach Jaffa.
Und als er ein Schiff fand, das nach Tarsis fahren wollte,
gab er Fährgeld und trat hinein, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren, weg vom HERRN.
Da ließ der HERR einen großen Wind aufs Meer kommen,
und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer,
dass man meinte, das Schiff würde zerbrechen.
Und die Schiffsleute fürchteten sich und schrien, ein jeder zu seinem Gott, und sie warfen die Ladung, die im Schiff war, ins Meer, dass es leichter würde.
Aber Jona war hinunter in das Schiff gestiegen, lag und schlief.
Da trat zu ihm der Schiffsherr und sprach zu ihm:
“Was schläfst du? Steh auf, rufe deinen Gott an!
Vielleicht wird dieser Gott an uns gedenken, dass wir nicht verderben.”
Und einer sprach zum andern:
“Kommt, wir wollen losen, dass wir erfahren, um wessentwillen es uns so übel geht.”
Und als sie losten, traf’s Jona.
Da sprachen sie zu ihm:
“Sage uns, um wessentwillen es uns so übel geht!
Was ist dein Gewerbe, und wo kommst du her?
Aus welchem Lande bist du, und von welchem Volk bist du?”
Er sprach zu ihnen:
“Ich bin ein Hebräer und fürchte den HERRN, den Gott des Himmels,
der das Meer und das Trockene gemacht hat.”
Da fürchteten sich die Leute sehr und sprachen zu ihm:
“Was hast du da getan?”
Denn sie wussten, dass er vor dem HERRN floh; denn er hatte es ihnen gesagt.
Da sprachen sie zu ihm:
“Was sollen wir denn mit dir tun, dass das Meer stille werde und von uns ablasse?”
Denn das Meer ging immer ungestümer.
Er sprach zu ihnen:
“Nehmt mich und werft mich ins Meer,
so wird das Meer still werden und von euch ablassen.
Denn ich weiß, dass um meinetwillen dies große Ungewitter über euch gekommen ist.”
Doch die Leute ruderten, dass sie wieder ans Land kämen; aber sie konnten nicht, denn das Meer ging immer ungestümer gegen sie an.
Da riefen sie zu dem HERRN und sprachen:
“Ach, HERR, lass uns nicht verderben um des Lebens dieses Mannes willen und rechne uns nicht unschuldiges Blut zu; denn du, HERR, tust, wie dir’s gefällt.”
Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer.
Da wurde das Meer still und ließ ab von seinem Wüten.
Und die Leute fürchteten den HERRN sehr und brachten dem HERRN Opfer dar und taten Gelübde.
Aber der HERR ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen.
Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte.
Und Jona betete zu dem HERRN, seinem Gott, im Leibe des Fisches. (...)
Und der HERR sprach zu dem Fisch, und der spie Jona aus ans Land.

Jona bockt. Er will den Auftrag nicht. Er ist ihm zu heiß; ein paar Nummern zu groß. Soll GOTT sich doch einen anderen suchen. Es gibt so viele, die das besser können. Er, Jona, ist dafür nicht der richtige.                                                                                                             

So macht er sich auf den Weg, allerdings genau in die entgegengesetzte Richtung; so weit weg, wie es irgend geht. Es ist fast schon süß, wie Jona sich davonzustehlen versucht: mit einem Schiff, übers Meer. Als ob er Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde, so entkommen könnte.

Aber so wird er Gott nicht los. Denn DER gibt nicht auf. ER braucht einen Boten, und seine Wahl ist nun einmal auf Jona gefallen. Davon rückt Gott nicht ab, ob es Jona gefällt oder nicht. Dass Menschen, die er ruft, ablehnend reagieren, ist GOTT gewohnt. Wenn ER darauf warten wollte, bis er Menschen findet, die mit seinen Aufträgen einverstanden sind, könnte er lange warten. So bleibt es bei Jona, auch wenn sein Enthusiasmus zu wünschen übrigen lässt. Den Auftrag wird er nicht los, auch wenn Gott einiges in Bewegung setzen muss, um ihn zurückzuholen.

Ein schwerer Sturm setzt dem Schiff zu. Die Seeleute fürchten um ihr Leben. Gleichzeitig machen sie sich auf die Suche nach der Ursache. Es muss jemand an Bord sein, der schuld ist an ihrem Unglück. Eine äußerst gefährliche Theorie: Wenn es ein Unglück gibt, muss es einer verbrochen haben! Wer ist schuld an Corona – die Chinesen!   Und alle, die so ähnlich aussehen. 

Die Seeleute fackeln nicht lange: Um herauszufinden, wer der Schuldige sein könnte, werfen sie das Los. Es fällt auf Jona. Aber immerhin sind sie kein Lynch-Mob. Leichtfertig einen vermeintlich Schuldigen zu opfern, ist ihre Sache nicht. Sie befragen Jona, um herauszufinden, weshalb sein Gott ihm zürnt. Auch nachdem Jona sein Fehlverhalten eingeräumt hat und vorschlägt, ihn ins Meer zu werfen, versuchen sie alles, um ihn zu retten. Erst als sie keine andere Möglichkeit mehr sehen, entschließen sie sich zum Äußersten. Sie bitten Gott im Voraus um Vergebung für das, was sie jetzt tun müssen. 

Kaum haben sie Jona über Bord geworfen, legt sich der Sturm. Das Schiff kann seine Reise fortsetzen. Was Jona betrifft, können die Seeleute unbesorgt sein. Gott selbst sorgt dafür, dass er wohlbehalten wieder an Land kommt. Er wird ja noch gebraucht.

Gott gibt nicht auf. Warum hält er so hartnäckig an Jona fest? Und warum versucht er, die Stadt Ninive zur Umkehr zu bewegen, statt sie einfach dem Erdboden gleich zu machen?
Weil ER ein Gott der Liebe ist!  Er ist geduldig und von großer Güte. Wenn Menschen auf Abwege geraten, wünscht er sich nichts sehnlicher, als dass sie umkehren und auf den rechten Weg zurückfinden. Er tut alles dafür, sie zu einer Sinnesänderung zu bewegen. Das gilt für Ninive, die Hauptstadt des assyrischen Weltreiches, genauso wie für Jona, den widerwilligen Propheten. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1.Tim 2,4). Das Buch Jona zeigt uns, wie dies im Idealfall aussehen kann. Als Jona endlich in Ninive eintrifft, ist seine Predigt von unerwartetem Erfolg gekrönt: Die ganze Stadt geht in Sack und Asche, in der Hoffnung, dass sie doch noch einmal Gnade vor Gott finden möchten. Sie geben ihr böses Treiben auf und wagen einen neuen Anfang.

Gottes Güte ist größer, als Menschen es sich ausmalen können oder wollen. ER will, dass Menschen ihr Leben ändern, nicht, dass sie zugrunde gehen. Darum gibt er nicht auf. Niemanden. Auch heute nicht. Jeder Tag ist eine neue Chance. Jeder Augenblick ist eine Möglichkeit, mein Leben zu ändern und neu zu beginnen: Mich mehr bewegen. Mehr frische Produkte aus der Region kaufen, weniger Plastik. Nicht immer über die anderen lästern. Unnützes Geschwätz im Internet meiden. Nicht jeden Unsinn glauben, den einem angebliche Querdenker einreden wollen. Und viel deutlicher gegen Hass und Ausgrenzung auftreten. Öfter mal still werden – und ein kleines Gebet sprechen.
Amen.

 

 

 

Hoffnungsworte

Hoffnungsworte, Worte zum Sonntag aus der Coronazeit finden Sie hier!

Seit es keine Gottesdienste mehr in der gewohnten Form geben kann,

haben die Pastoren dieser Gemeinde hoffnungsvolle, mutmachende Worte

und auch andere Beiträge verfasst und hier veröffentlicht.

Auf dieser Startseite finden Sie immer nur die zwei Aktuellsten,

aber alle vorangegangenen finden Sie unter der Rubrik "Hoffnungsworte".

 

 

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