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Telefonseelsorge

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

alle gesellschaftlichen Aktivitäten werden gerade aufgrund der Virus-Epidemie zurückgefahren und auf das Notwendigste beschränkt.
Der Rückzug in das eigene Zuhause kann positiv Ruhe und Besinnung schenken, aber eben auch - insbesondere in Anbetracht der gegenwärtigen Situation - Sorgen und Probleme zum Vorschein bringen oder diese verstärken.

Was auch sonst gilt, möchten wir, das Pfarrteam von Glückstadt, in diesen Tagen noch einmal besonders betonen:

Sie können uns jederzeit anrufen!
Wir sind für Sie da und nehmen uns für Sie Zeit!
Was Sie uns anvertrauen, unterliegt der Schweigepflicht!

Wir sind unter folgenden Telefonnummern für Sie zu erreichen:

Pastorin Schinkel: 04124- 93 94 299
Pastorin Duskova: 0151 - 42 48 3222
Pastor Egenberger: 04124 - 603083
Pastor Schröder: 04124 - 5224

Falls sich ein Anrufbeantworter meldet, sprechen Sie einfach Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band, wir rufen Sie zeitnah zurück.
Herzlichst Ihr Pfarrteam

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Bis auf weiteres keine öffentlichen Veranstaltungen

Bis auf weiteres keine öffentlichen Veranstaltungen in den Kirchengemeinden Glückstadt, Borsfleth und Neuenkirchen

Bis auf weiteres werden alle öffentlichen Veranstaltungen der Kirchengemeinden Glückstadt, Borsfleth und Neuenkirchen wegen der Coronakrise abgesagt. Das betrifft auch die Chöre, Pfadfinder, Seniorenkreise, Konfirmandenunterricht, Andachten und auch die Gottesdienste. Auch bei Geburtstagen oder Ehejubiläen werden wir Sie bis auf weiteres nicht mehr persönlich besuchen.
Das Kirchen- und das Friedhofsbüro wird für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Büros werden aber weiter besetzt sein, so dass Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen können.
Trauerfeiern werden weiterhin stattfinden. Wir werden individuelle Lösungen suchen, um die Gefahr der Weiterverbreitung des Virus bei diesen Gottesdiensten zu minimieren.
Damit orientieren wir uns an der Handlungsempfehlung der Nordkirche vom 13.03.2020. Wir hoffen, dass wir damit zur Eingrenzung der Corona-Epidemie beitragen können. Nur wenn wir jetzt alle unsere persönlichen Kontakte einschränken, werden wir eine Lage vermeiden, die dann wirklich bedrohlich ist.

Wir möchten Sie auch aufrufen: Lassen Sie uns diese Krise gemeinsam bewältigen. Lasst uns nicht die Menschen aus den Augen verlieren, die unter dieser Epidemie am meisten leiden. Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen gemeinsam überlegen müssen, wie wir auf andere Weise miteinander im Kontakt bleiben können und uns gegenseitig beistehen können.
Wir Glückstädter Pastorinnen und Pastoren stehen dafür bereit. Wir werden in der nächsten Zeit mehr Informationen hier und auf unserer Facebookseite Stadtkirche Glückstadt posten und wir sind telefonisch und per E-Mail für Sie erreichbar.

Kommen Sie gut durch diese Zeit, bleiben Sie gesund und behütet
Ihre
Gabi Schinkel, Birgit Duskova, Christian Schröder und Stefan Egenberger

 

 

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Konfirmationen werden verschoben.

In der gesamten Elbmasch - das sind die Gemeinden Glückstadt, Borsfleth, Neuenkirchen, Herzhorn, Kollmar-Neuendorf, Krempe, Neuenbrook, Kiebitzreihe und Horst - werden die Konfirmationen nicht an den geplanten Terminen stattfinden.

Die Feier der Konfirmation ist in unseren Kirchengemeinden ein besonderer Höhepunkt. Über fast zwei Jahre hinweg bereiten sich die Jugendlichen auf diesen Tag vor. Die Familien machen sich viele Gedanken darüber, wie dieser Tag für alle unvergesslich wird, Einladungen werden geschrieben, ein Festmenu wird ausgewählt.

Alles das, was Konfirmationen so schön macht - die vollen Gottesdienste, das Anreisen der Gäste aus ganz Deutschland und darüber hinaus, die Beteiligung von ganz jung bis ganz alt - alles das könnte nun durch das Coronavirus zu einer Ansteckungsgefährdung werden.

Das vorrangige Anliegen muss nun sein, die Ausbreitung zu verlangsamen und vor allem die zu schützen, die besonders gefährdet sind.

Niemand sollte in die fatale Entscheidungssituaton kommen: Nimmt man das Risko auf sich, sich anzustecken, oder verzichtet man auf eine Feier, die für das Paten- oder Enkelkind doch so einzigartig ist.

Darum haben wir uns schweren Herzens entschlossen, die Konfirmationen, die wir bald gefeiert hätten, zu den geplanten Terminen abzusagen.

Zwar sind viele der Maßnahmen, die zur Eindämmung des Virus getroffen wurden, zunächst einmal bis zum 19. April begrenzt, aber ein tatsächliches Ende ist noch gar nicht absehbar. Und so wird es für viele Familien jetzt leichter sein, evtl. Stornierungen in die Wege zu leiten als bei einer Absage kurz vorher.

Wenn wir mehr Klarheit haben über die Entwicklung der Gesamtsituation, werden wir mit den betroffenen Jugendlichen und ihren Familien überlegen, wann wir die Konfirmationen nachholen.

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Herzlich willkommen!

Unsere Kirche

Das Taufbecken der Stadtkirche

Kirchengemeinde in der Elbmarsch

Wir sind eine Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in der Elbmarsch.

Die historische Kirche und das Gemeindehaus mit dem Kirchenbüro liegen als lebendiger Treffpunkt mitten im Zentrum der Stadt. Wir nutzen die zentrale Lage der Stadtkirche für Gottesdienste, die Schnittpunkte von Glaube, Tradition und eigener Lebenswirklichkeit sind.

Wir reden von Gott und bieten an, gemeinsam Gemeinde zu bauen.
Das beinhaltet auch, dass wir einladen, Gemeinschaft mitzugestalten und Möglichkeiten anbieten, sich für die Gemeinde zu engagieren. Wir bieten auf diese Weise Räume, in denen Menschen sich begegnen können.

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NEUER GEMEINDEBRIEF

 

NEUER GEMEINDEBRIEF

Unsere Antwort auf die Corona-Krise ist: Mehr gemeinsam und mehr für die Menschen. Das greifbare Ergebnis ist ein neuer Gemeindebrief - entworfen von 9 Gemeinden von Borsfleth bis Horst. Das gab es noch nie. Texte für die Osterzeit, gemeinsame Aktionen und viele Informationen aus unseren Gemeinden und von unseren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern. 6500 Exemplare. Besonders für die, die nicht im Internet unterwegs sein können.

Dieser Gemeindebrief wird ab Mittwochnachmittag auch nicht-virtuell verteilt werden: In Glückstadt ist er in Boxen vor der Kirche und vor der Kita Nordlichter erhältlich, bei den beiden Edeka-Märkten, im Kasten vor der Tourismus-Info und bei der Bücherstube. Und vielleicht fallen uns noch andere Orte ein...

Unsere Bitte: Bringen Sie den Gemeindebrief auch denen, die gerade nicht raus dürfen und/oder kein Internet haben.

Bleiben Sie gesund und behütet
ich wünsche Ihnen eine gesegnete Karwoche
Ihr
Stefan Egenberger

Statt Gottesdienst

Bild von monicore auf pixabay - Vielen Dank dafür!

Liebe Gemeinde.

Wie soll ich mich verhalten? Worauf kommt es jetzt an?

Es gibt wohl kaum jemanden, der sich diese Fragen in den letzten Wochen nicht gestellt hat.

Aufgrund der Corona-Pandemie befinden wir uns in einer außergewöhnlichen, zu unseren Lebzeiten noch nie dagewesen Situation der Ausnahme. Etwas Bedrohliches kommt da auf uns zu, das uns zum Teil ratlos und ohnmächtig macht. Was tun?


Dass Menschen in so einer Situation erst einmal Nudeln und Toilettenpapier kaufen gehen, wundert mich nicht: man reagiert, man tut etwas, man handelt erst einmal drauf los. Ich kann das gut nachvollziehen. Langsam sind wir aus dieser Phase nun heraus und die Regale füllen sich wieder.

Wir fragen uns nun ernstlich: was macht nun in dieser Situation wirklich Sinn? Welche alten Regeln gelten in dieser Situation und wo müssen wir ganz neue Wege einschlagen?


In der biblischen Geschichte für den heutigen Sonntag Palmarum geht es um eine ganz ähnliche Frage.

Die Geschichte erzählt wie Jesus mit seinen Jüngern auf dem Weg nach Jerusalem in einem kleinen Ort namens Bethanien im Haus von Freunden zu Gast ist. Tod und Abschied werfen bereits einen Schatten auf die versammelte Gemeinschaft. Da betritt eine wohlhabende Frau den Raum und salbt den Kopf Jesu mit einem kostbaren Öl. Daraufhin entzündet sich zwischen den Jüngern und Jesu ein Streit. Die Jünger sind entsetzt: Was tut die Frau? Was soll diese Verschwendung? Man hätte das Öl ganz im Sinne des Gebotes der Nächstenliebe verkaufen sollen und den Erlös den Armen geben sollen. Doch Jesus verteidigt die reiche Frau und sagt: „Lasst sie! Was bekümmert ihr sie. Sie hat ein gutes Werk getan. Die Armen habt ihr allezeit bei Euch, wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun, mich aber habt ihr nicht allezeit. Sie hat getan, was sie konnte und hat meinen Leib im Voraus gesalbt zu meinem Begräbnis.“

Die Jünger wollen das, was ihnen vertraut ist: das Öl verkaufen und das Geld den Armen geben. Jesus verteidigt das Tun der Frau. Sie hat den Moment erfasst und das richtige getan. In Liebe, in Zuneigung einfach etwas verschwendet. Wird Jesus auf einmal egoistisch? Schaut man sich andere Geschichten in der Bibel an, so fällt auf, dass die Reaktion Jesu gut zu dem passt, was er auch sonst lebte und weitergab. Immer wieder bricht er Regeln und zieht dadurch auch Zorn auf sich. Doch tut er es nicht, weil er die Gebote und Regeln nicht achtet, sondern im Gegenteil, damit ihr tiefer liegender Sinn wieder zum Vorschein treten kann. Gott gab dem Menschen Gebote, damit sie dem Leben dienen. Werden die Regeln aber mit Härte und Gesetzlichkeit befolgt, verlieren sie die Kraft das Leben zu fördern. Sie fangen an die Lebendigkeit, die sie eigentlich ermöglichen sollen, zu ersticken.

Typisch für Jesus ist es, dass er den Menschen in der Umsetzung der Gebote in den konkreten Situationen sehr viel Freiheit zumutet.


Ich bin in der gegenwärtigen Situation froh, dass wir trotz der ungewöhnlichen Regeln, die unser Leben gerade prägen, es auch in unserer Gesellschaft immer noch auf diese Freiheit ankommt. Ich lebe in einem Land in dem Menschen sich frei informieren können und selbst denken können.


Ein Großteil der Menschen hält sich freiwillig und nicht aufgrund von Strafandrohung an die Abstandsregel, weil sie selbst davon überzeugt sind, dass sie dem Leben dient.


Ich hoffe, dass dieser Geist unter uns erhalten bleibt und in diesem Ausnahmezustand eigene Meinungsbildung, Überzeugung und Freiwilligkeit sich als stärker erweisen als Gesetze, Zwang und Kontrolle.


Wie die Szene in Bethanien von dem nahenden Tod Jesu überschattet wird, so ist auch unser derzeitiges Leben überschattet von der Bedrohung durch einen tödlichen Virus.


Menschen, die mit der Nähe des Todes in ihrem Leben schon einmal konfrontiert waren, sei es durch eine schwere Krankheit oder durch den Verlust eines Angehörigen, berichten oft, dass sie das Leben in einem anderen Lichte sehen als vor dieser Erfahrung. Die Endlichkeit dieses Lebens vor Augen, wagen Menschen auf einmal aus dem Hamsterrad auszusteigen, dass das Leben ansonsten schnell an uns vorüberrauschen lässt.


Worauf kommt es wirklich an? Was hat Bestand und was erfüllt mich wirklich? Auf diese Frage gibt es keine fertigen Antworten. Eine mögliche Antwort ist: die Beziehungen zu anderen Menschen sind das, worauf es ankommt. Und das Wertvollste unserer Tage ist nicht ein teures Öl, Parfum oder anderes Pflegeprodukt, sondern Zeit! Nicht wenige haben diese Zeit gerade. Sie ist auf einmal da. Wir können sie nutzen einander wahrzunehmen, auszuhalten, gern zu haben. Das geht auch am Telefon!


Wenn ich als Pastorin gefragt werde, wo Gott in so einer Situation der Bedrohung denn nun sei, dann ist meine einzige Antwort darauf: ich glaube dass er da zu finden ist, wo Menschen auch im Anbetracht einer Bedrohung sich aufmachen dem Leben Sinn zu geben. Dass er anwesend ist in unserer Phantasie, das Leben auch unter diesen Bedingungen zu gestalten. Dass er anwesend ist in der Liebe, die wir uns - auch durch unsere Konflikte hindurch - einander zeigen. Amen.

Ihre Birgit Dušková




Briefe, die Freude machen

Briefe, die Freude machen

In unseren Seniorenheimen darf kein Besuch mehr empfangen werden. Das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus ist zu groß. Auch innerhalb der Heime ist der Kontakt untereinander eingeschränkt. Für viele ältere Menschen ist das eine sehr schwere Situation. Zu der Angst, angesteckt zu werden, tritt das Alleinsein.

Wir möchten Sie einladen: schreiben Sie einen Brief „An eine ältere Dame“ oder „An einen älteren Herrn“. Erzählen Sie, was Sie gerade machen, wie Sie mit dieser Situation umgehen. Was gibt Ihnen gerade Kraft, spendet Freude oder macht Mut? Vielleicht mögen Sie ein Erlebnis teilen, was Ihnen in all diesem Irrsinn der letzten Woche gefallen hat. Vielleicht haben Ihre Kinder Lust, ein Bild dazu zu malen oder auch etwas zu schreiben. Wenn Sie mögen, schreiben Sie Ihren Absender dazu – vielleicht kommt ja etwas zurück – und schicken Sie den Brief an unser Gemeindebüro Am Kirchplatz 19a und stecken Sie ihn einfach dort in den Briefkasten (Stichwort: An eine ältere Dame/einen älteren Herrn). Wir verteilen die Briefe dann an die Seniorenheime, so dass die Menschen dort in dieser Zeit etwas mehr Freude haben – gerade zu Ostern.

Machen Sie mit #Glückstadthältzusammen und bleiben Sie gesund und behütet
Ihre Kirche in Glückstadt

P.S. In Krempe, Horst und Kiebitzreihe findet diese Aktion für die dortigen Heime ebenfalls statt. Auch dort können Sie in den Gemeindebüros Briefe an die Senioren abgeben. Auch dort werden die Briefe an die Seniorenheime verteilt.

 

Weitere Hoffnungsworte

Weitere Hoffnungsworte finden Sie hier!

Seit es keine Gottesdienste mehr in der gewohnten Form geben kann,

haben die Pastoren dieser Gemeinde hoffnungsvolle, mutmachende Worte

und auch andere Beiträge verfasst und hier veröffentlicht.

Auf dieser Startseite finden Sie immer nur die zwei Aktuellsten,

aber alle vorangegangenen finden Sie unter der Rubrik "Hoffnungsworte".

 

 

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Veranstaltungen

22 Veranstaltungen

MI 22.04.2020 | 14:30 - 16:00

Freies Tanzen

Wir bieten  für alle Menschen, die Lust am Tanzen haben, die Möglichkeit an, sich für 1 1/2 Stunden (auch ohne Partner)...

Gemeindehaus Am Kirchplatz, Am Kirchplatz 19a, 25348 Glückstadt

Zu den Veranstaltungsdetails

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Losung des Tages

Donnerstag, 9. April 2020

Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir wollen mit euch gehen.

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