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Herzlich willkommen!

Unsere Kirche

Das Taufbecken der Stadtkirche

Kirchengemeinde in der Elbmarsch

Wir sind eine Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in der Elbmarsch.

Die historische Kirche und das Gemeindehaus mit dem Kirchenbüro liegen als lebendiger Treffpunkt mitten im Zentrum der Stadt. Wir nutzen die zentrale Lage der Stadtkirche für Gottesdienste, die Schnittpunkte von Glaube, Tradition und eigener Lebenswirklichkeit sind.

Wir reden von Gott und bieten an, gemeinsam Gemeinde zu bauen.
Das beinhaltet auch, dass wir einladen, Gemeinschaft mitzugestalten und Möglichkeiten anbieten, sich für die Gemeinde zu engagieren. Wir bieten auf diese Weise Räume, in denen Menschen sich begegnen können.

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Schulanfängergottesdienst

 

 

 

 

Liebe Eltern, liebe Familien der Einschulungskinder,

aufgrund von Anfragen möchte ich die Einladung zu den Schulanfängergottesdiensten noch etwas genauer fassen bzw. erläutern:

Natürlich können die Geschwisterkinder mitgebracht werden. Der Gedanke ist, dass jede Familie auf der mitgebrachten Decke den Gottesdienst mitfeiern kann. So haben wir auch keine Probleme, wenn wir bei schlechtem Wetter in die Kirche umziehen. Denn wir müssen nach wie vor die Abstandsregeln einhalten und die Anzahl der Teilnehmenden in Grenzen halten.

Ich hoffe sehr, dass wir im nächsten Jahr wieder ohne Einschränkungen feiern können.

Mit der Bitte um Verständnis grüßt Sie herzlich
Ihre Gabriele Schinkel

 

 

 

 

 

Drei Kirchen - drei Orgeln

Konfirmandenunterricht nach dem KU-4- Modell

 "KU-4" steht für "Konfirmandenunterricht in der 4. Klasse".

Das erste Unterrichtsjahr findet nicht mehr parallel zum 7. bzw. 8. Schuljahr statt,
sondern bereits, wenn die Kinder ihr letztes Grundschuljahr erleben.

Nach verschiedenen Wiedersehenstreffen kommen sie dann ein Jahr vor der Konfirmation zum zweiten Unterrichtsjahr zusammen.

Die Kinder treffen sich 1x im Monat freitags von 15 -– 18 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz 19a.

Es wird gemeinsam gesungen und gebetet, gegessen und gespielt; wir lernen biblische Geschichten kennen und basteln dazu.

Der Unterricht erfolgt in diesem Rahmen z.T. in kleinen Gruppen, die auch von Eltern geleitet werden.
Überhaupt ist die Mitwirkung der Eltern, Großeltern oder Paten ein wichtiger Baustein dieses Modells.

Die Erfahrungen in den bisherigen Gruppen waren sehr positiv:
Sowohl die Kinder als auch die mithelfenden Erwachsenen haben diese Zeit als wichtig und wertvoll erlebt und viel Spaß gehabt.

 

Hat dieses Modell Ihr Interesse geweckt? Und besucht Ihr Kind nach den Sommerferien die 4. Klasse?

Dann wenden Sie sich doch bitte an unser Kirchenbüro. Wir schicken Ihnen gerne ein Anmeldeformular zu, um dessen Rücksendung wir Sie bis zum 9. August bitten. Oder aber Sie laden sich das Anmeldeformular hier als pdf-Datei herunter und schicken es (bitte ebenfalls bis zum 9. August) per eMail oder per Post an das Kirchenbüro.

Weitere Informationen u.a. zum Unterrichtsbeginn (voraussichtlich im November) gibt es, wenn alle Anmeldungen vorliegen.

Anmeldung zum Konfirmandenunterricht

 

 

Wenn Sie hier klicken, können Sie sich das Formular für die Konfirmandenanmeldung als pdf-Datei herunterladen.

 

 

 

 

Wieder Präsenzgottesdienste in der Stadtkirche

Stadtkirche Glückstadt

 

 

Liebe Glückstädter und Besucher,

endlich ist es wieder soweit.

Nach langer Zeit finden in unserer schönen Stadtkirche, unter den gewohnten Hygienemaßnahmen, sonntags wieder Gottesdienste statt.

Den ersten Gottesdienst feiern wir am 06.06.2021 um 10 Uhr mit Pastor Schröder.

Wir freuen uns sehr auf Sie.

 

 

 

Das Wort zum Sonntag von Pastorin Birgit Dušková

Bild von Jerry Coli by pixabay

Liebe Gemeinde,

der Predigttext für den heutigen Sonntag verwendet ein Bild, das in diesen Tagen beklemmende Realität ist.

Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. 25Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.

26Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. 27Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.“ Matthäus t 7, 24-27

 

Ich habe eine ganze Weile nachgedacht, ob ich tatsächlich diesen Text der von unserer Perikopenordnung für heute bestimmt wurde auch tatsächlich nehme.

Es sind Worte mit denen Jesus nach dem Matthäusevangelium seine berühmte Bergpredigt beschließt. Und tatsächlich ist eine BERGpredigt! Er spricht vom Trockenen aus zu Menschen, die ebenfalls im Trockenen sitzen.

Er spricht hier nicht zu Menschen, die gerade eine Hochwasserkatastrophe überlebt haben und vor den Trümmern ihrer Häuser stehen. In so einer Situation wäre das Bild höhnisch und ganz und gar unpassend.

Das Wasser der Elbe steht hoch und es hat auch bei uns auch in der vergangenen Nacht viel geregnet. Noch sind auch wir im Trockenen und unsere Häuser geben uns Sicherheit.

Die Bilder aus den Hochwassergebieten erreichen uns über das Fernsehen. Sie sind fern und dennoch gehen sie uns nahe. Sie gehen uns nahe, weil wir Menschen sehen, die großes Leid zu überstehen haben und weil wir selbst über die Situation wissen, denn auch wir erinnern uns an Hochwasser und Sturmfluten.

Das Bild Jesu vom klugen Mann, der sein Haus auf Fels baut und vom törichten Mann, der auf Sand baut leuchtet uns unmittelbar ein. Denn es ist auch bei uns eine ganz praktische konkrete Frage: wie schützt man sich vor Hochwasser? Was ist klug? Es ist eine Frage mit der sich die Menschen wohl seit der ersten Besiedlung in diesem Gebiet beschäftigt haben.

Das Bild ist in diesem auch nicht stimmig. Wer sich mit Hochwasser auskennt, weiß dass zwar Menschen in sehr unterschiedlichem Grad vom Wasser betroffen sein können, dass es aber unpassend ist von einzelnen Personen zusprechen, die in irgendeiner Weise klug oder töricht gehandelt haben.  Denn wie und wo gebaut wird entscheiden Menschen immer auch zusammen. Es ist ein gemeinsames Ringen zum Teil streiten, darüber was klug und was eventuell töricht in Anbetracht der Bedrohung durch Hochwasser ist. Über die Jahrhunderte hat sich in dieser Frage ein „Wir“ gebildet.  So sind wir entweder alle klug oder waren eben alle töricht.

So fragen wir uns mit Blick auf die Hochwasserkatastrophe konkret, welche Bauweisen in Zukunft sicherer sind und was sich in Zukunft im Umgang mit Gewässern ändern muss und wie insgesamt mit den Folgen des Klimawandels umzugehen ist.

Wie gesagt vermute ich, dass Jesus über alles vernichtendes Hochwasser, schlimme Sturmfluten aus eigener Anschauung vielleicht nicht soviel wusste. Er kann es daher auch einfach als Bild verwenden, was für die betroffenen Menschen vernichtende Realität ist.

Dennoch finde ich kann Jesus mitreden und die Frage die er an uns richtet passt am Ende doch: Worauf baust Du dein Leben auf? Was hält und gibt Dir Sicherheit?

Was sagen Menschen in den Hochwassergebieten?  Ein Seelsorger berichtet, dass ihm selbst die Worte fehlen, er greift selbst mit zur Schaufel und ist einfach mit den anderen, die versuchen aufzuräumen, mit sein… alle tröstenden Worte wären nur vertröstend und halten der erfahrenen Realität nicht stand.

Der leitendende Präses Pfarrer Thorsten Latzel der evangelischen Kirche im Rheinland berichtet von seiner Reise durch die Gemeinden im Hochwassergebiet.  Auch er hat Schwierigkeiten, Worte für das zu finden, was er dort sieht. So beschreibt er einfach, was er sieht und was ihm die Menschen vor Ort selbst berichten.

Da ist eine Frau, die aus dem Haus ihrer Großmutter einen Kruzifix gerettet hat. Diesen hat sie wortlos auf eine Kiste vor ihrem Haus gestellt. Jesus den Gekreuzigten lässt sie so für sich sprechen. Vielleicht tatsächlich noch einmal ein anderer als der der noch auf dem Berg sitzt und zu den Menschen in Bildern spricht.  Jesus der in die Katastrophe mit hinein geht, auch da ist wo Worte fehlen und mancher Glaubensgrundsatz selbst mit ihn den Fluten untergegangen ist.

Er berichtet auch von einem Mann, der sagt er aber nach diesem „Den Glauben an die Menschheit wiedergefunden“, der erlebte Zusammenhalt würde ihn schlicht überwältigen, er wäre größer und stärker als die Probleme, die es selbstverständlich auch gibt.

Und auch die Spendenbereitschaft spricht ich denke in diesen Tagen eine eigene Sprache. Sie stellt sich auch gegen die Wirklichkeit des Bildes welches Jesus in der Bergpredigt verwendet. Dass jeder nur seines eigenen Glückes Schmied sei und eben versichert oder nicht versichert ist, klug war oder eben Pech hatte scheint tatsächlich den meisten Menschen in Anbetracht der Hochwasserkatastrophe nicht zu gefallen. Halt und Sicherheit finden wir immer wieder durch die Fähigkeit in der Not zusammenzuhalten. Es nie zu garantieren und doch findet es sich immer wieder genauso, real in der Erfahrung.

Von etwas anderen spricht Jesus in der Bergpredigt nicht! Mit sein mit denen die Not leiden. Und auch Jesus verlässt am Ende den Berg und lässt zu, dass er ans Kreuz geschlagen wird, um auszudrücken : Ich bin mit Euch!

Ihre Pastorin Birgit Dušková

 

 

Hoffnungsworte

Hoffnungsworte, Worte zum Sonntag aus der Coronazeit finden Sie hier!

Seit es keine Gottesdienste mehr in der gewohnten Form geben kann,

haben die Pastoren dieser Gemeinde hoffnungsvolle, mutmachende Worte

und auch andere Beiträge verfasst und hier veröffentlicht.

Auf dieser Startseite finden Sie immer nur die zwei Aktuellsten,

aber alle vorangegangenen finden Sie unter der Rubrik "Hoffnungsworte".

 

 

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Losung des Tages

Monday, 2. August 2021

Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird.

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