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Herzlich willkommen!

Unsere Kirche

Das Taufbecken der Stadtkirche

Kirchengemeinde in der Elbmarsch

Wir sind eine Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in der Elbmarsch.

Die historische Kirche und das Gemeindehaus mit dem Kirchenbüro liegen als lebendiger Treffpunkt mitten im Zentrum der Stadt. Wir nutzen die zentrale Lage der Stadtkirche für Gottesdienste, die Schnittpunkte von Glaube, Tradition und eigener Lebenswirklichkeit sind.

Wir reden von Gott und bieten an, gemeinsam Gemeinde zu bauen.
Das beinhaltet auch, dass wir einladen, Gemeinschaft mitzugestalten und Möglichkeiten anbieten, sich für die Gemeinde zu engagieren. Wir bieten auf diese Weise Räume, in denen Menschen sich begegnen können.

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Ihre Kirchengemeinde Glückstadt ist auch weiterhin für Sie da!

Aufgrund der aktuellen Situation in der Corona- Pandemie laden wir Sie vorerst bis zum 15. Februar herzlich ein, digitale Gottesdienste mit uns zu feiern.

An jedem Sonntag um 10 Uhr werden Sie hier auf unserer Homepage dazu etwas finden: eine Lesepredigt mit Gebeten, einen Video- Gottesdienst, eine musikalische Meditation. Lassen Sie sich einfach überraschen.

Schauen Sie auch gern jederzeit bei YouTube unsere Videos

und auf Facebook unsere anderen Beiträge an.

So bleiben wir in Achtsamkeit füreinander verbunden. Und unsere Gebete legen sich wie eine zärtliche Umarmung um unsere Stadt und und ihre Menschen.

Wir freuen uns auf Sie und Euch!

Bleibt behütet!


Wir sind für Sie da!!!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

alle gesellschaftlichen Aktivitäten werden gerade aufgrund der Virus-Epidemie zurückgefahren und auf das Notwendigste beschränkt.
Der Rückzug in das eigene Zuhause kann positiv Ruhe und Besinnung schenken, aber eben auch - insbesondere in Anbetracht der gegenwärtigen Situation - Sorgen und Probleme zum Vorschein bringen oder diese verstärken.

Was auch sonst gilt, möchten wir, das Pfarrteam von Glückstadt, in diesen Tagen noch einmal besonders betonen:

Sie können uns jederzeit anrufen!
Wir sind für Sie da und nehmen uns für Sie Zeit!
Was Sie uns anvertrauen, unterliegt der Schweigepflicht!

Wir sind unter folgenden Telefonnummern für Sie zu erreichen:

Pastorin Schinkel:     04124- 93 94 299
Pastorin Dušková:    0151 - 42 48 3222
Pastor Egenberger:  04124 - 603083
Pastor Schröder:      04124 - 5224

Falls sich ein Anrufbeantworter meldet, sprechen Sie einfach Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band, wir rufen Sie zeitnah zurück.
Herzlichst Ihr Pfarrteam

Das Wort zum Sonntag von Pastorin Gabriele Schinkel

Die Träume von Matti und Sophia- Eine Geschichte für die Fastenzeit

Eines Tages wurde er ein Teil meines Lebens. Von einer Sekunde auf die andere. Ich erwachte nach einer kurzen Nacht, und er stand neben meinem Bett. Und ohne dass er ein Wort gesagt hatte, wusste ich schon seinen Namen: Matti. Merkwürdig- dachte ich später: Wenn am frühen Morgen ein wildfremder Mensch in meinem Schlafzimmer steht, müsste ich mich doch eigentlich erschrecken, meinen Mann neben mir wecken oder die Polizei rufen. Aber Matti war eben kein wildfremder Mensch, sondern mir vertraut wie ein guter Freund. Und zu Hilfe geeilt, weil ich noch keine gute Idee für die Sonntagspredigt hatte. “Erzähl doch einfach von mir und davon, wie ich Gott und die Welt sehe.” Und das tat ich dann auch. Weil viele Gott und  die Welt so sehen wie er.

Alle, die an jenem Sonntag in der Kirche waren, kennen Matti also schon. Allen anderen möchte ich ihn heute vorstellen. Weil er vielleicht in Zukunft öfter hier erscheinen wird.

Matti sitzt auf einer Bank in der Sonne. Das liebt er.

Genauso wie Zitroneneis im Sommer oder Schlittschuhlaufen im Winter.

Oder den Duft von Kaffee und Butterkuchen, die Weihnachtsferien und einen selbst geschriebenen Geburtstagsgruß. Seine Schaffellsocken und das gestreifte Hemd.

Aber am meisten liebt er natürlich Steffi- und Paul, seinen Sohn. Vor ein paar Tagen  ist er sechs geworden.

Ach ja: Matti liebt auch Gott- meistens jedenfalls. Es sei denn, Matti versteht die Welt nicht mehr- und dann ist ihm auch Gott ein Rätsel.

Matti ist fest davon überzeugt, dass  Gott auch ihn liebt- meistens jedenfalls. Es sei denn, er kauft mal wieder eine Plastiktüte oder Erdbeeren im Februar, oder er schimpft über den Autofahrer vor ihm, der so langsam fährt.

Gott und Matti gehörten schon immer zusammen. Gott saß mit auf dem Bett, wenn sein Vater abends mit ihm betete. Oder seine Mutter aus der Kinderbibel vorlas. Gott war an seinem ersten Schultag bei ihm und in der Abiturprüfung. Gott hat ihn getröstet, als sein bester Freund verunglückte. Obwohl er Gott zum Teufel gewünscht hatte. Und ihn erst einmal links liegen ließ.

Gott hat sich über Steffis ersten Kuss gefreut- und Matti natürlich auch.

“Hallo Matti!” Eine Stimme reißt ihn aus seinen Gedanken. Nein- nicht die Stimme Gottes. Das hätte dramaturgisch jetzt zwar gut gepasst, aber es war eindeutig eine Frauenstimme.

Bitte denken Sie jetzt nichts Falsches von Matti. Matti hat kein einseitiges Gottesbild- aber er kennt die Stimme gut. Es ist Sophia, die Pastorin. Übrigens eine Freundin von Matti und Steffi, sie hat Paul getauft.

“ Willst Du auch Deinen Vitamin D- Speicher auffüllen?” Sophia setzt sich neben ihn auf die Bank- natürlich mit Abstand.

“Vor allem musste ich mal raus, weg vom Bildschirm, die ständigen Videoschalten ermüden mich.”

Matti ist Lehrer, allerdings kein Religionslehrer. Man kann Gott auch lieben, wenn man nicht Religion unterrichtet oder Pastorin ist. Seine Hauptfächer sind Deutsch und Mathematik. Matti liebt seinen Beruf- meistens jedenfalls. Aber Corona stellt diese Liebe ganz schön auf die Probe.

“Ich habe auch manchmal das Gefühl, die Menschen nur noch als Kacheln wahrzunehmen.” Sophia denkt an die Sitzung des Kirchengemeinderates am Abend zuvor. Nach einer Stunde waren alle Themen besprochen. Das wäre noch vor einem Jahr undenkbar gewesen. Aber wie hatte sie gestern die Zigarettenpausen vermißt und die Gespräche am Rande. Allmählich zermürbt das Warten auf bessere Zeiten.

“ Vielleicht sind das einfach digitale Ermüdungserscheinungen.Ich habe soviel dazugelernt in den letzten Monaten, soviel ausprobiert  im technischen Bereich. Das ist immer noch eine völlig neue Welt für mich. Das meiste hat auch echt Spaß gemacht. “

“ Paul hat uns am Ostersonntag aus dem Tiefschlaf geholt, weil er unbedingt deine Ostergeschichte auf YouTube sehen wollte.” Sophia lächelt. Sie hatte die Geschichte mit ihrer Handpuppe Olli erzählt. Der kleine Drache begleitet sie hin und wieder, wenn sie in die Kindergärten geht. Wann das wohl wieder möglich ist?

“ Ich finde, dass die Gemeinde auch dazugelernt hat. Wer hätte gedacht, dass Ehrenamtliche begeistert zoomen, Chorproben auch digital funktionieren und unsere Video- Andachten so viele Menschen erreichen? Steffi und mir hat es Spass gemacht, vom Sofa aus im Schlafanzug mitzufeiern. Und wir haben auch sonst tolle Ideen gehabt. Denk doch nur an die Wäscheleine mit den Segensworten oder die Gottesdienste in der Tüte.”

“Aber das war auch anstrengend, Matti. Immer wieder improvisieren, immer wieder neu denken. Und das alles ersetzt nicht das Gottesdiensterlebnis mit allen Sinnen, den Segen mit Handauflegung bei der Konfirmation, die tröstende spontane Umarmung am Grab, weil es anders doch gar nicht geht. ”

“Und was machen wir jetzt? Trübsal blasen? Wir könnten doch schon einmal planen für die Zeit, in der alles wieder anfängt.”

“Ich mag nicht mehr für die Tonne planen. Weihnachten hat mir gereicht.”

“Wir müssen doch nicht für einen bestimmten Tag planen, Sophia. Und wir planen auch nicht, wir freuen uns einfach vor. Vorfreude ist doch die schönste Freude.”

“ Das hört sich nach einem guten Motto für die Fastenzeit an: 7 Wochen ohne Pläne- 7 Wochen träumen.”

“ Und wovon träumst du zuerst?”

Sophia muss darüber nicht lange nachdenken. “Ich träume von dem, was einmal wieder sein wird: Gottesdienste mit unbegrenzter Platzzahl , ein kräftiges “Großer Gott, wir loben dich!” oder “Oh happy day!”. Ohne Maske. Ohne Gedanken an Aerosole. Ohne Hemmungen. Aber bitte nicht im Schlafanzug.”

“Und ich träume von unserem ersten Abendmahl in einer großen bunten Runde. Mit Kinderwagen und Rollator nebeneinander. Es duftet nach frisch gebackenem Brot und dem Parfum von Frau Meier. Und ich rieche kein Desinfektionsmittel mehr. Wir umarmen uns beim Friedensgruß und lassen uns nicht so schnell wieder los.”

“Ich träume von einer Taufe, bei der ich dem Kind das Wasser über den Kopf schöpfe, und es lächelt mich an und umschließt mit seiner Hand meinen Finger. Und ich spüre, dass Gott mit uns feiert.”

Und so saßen die beiden noch eine ganze Weile auf der Bank und erzählten sich ihre Träume.

Und was träumen Sie?

Ihre Pastorin Gabriele Schinkel

Und Gott erschien des Nachts im Traum und sagte: Bitte, was ich Dir geben soll.

( 1. Kön 3,5)

 

 

Weitere Hoffnungsworte

Weitere Hoffnungsworte finden Sie hier!

Seit es keine Gottesdienste mehr in der gewohnten Form geben kann,

haben die Pastoren dieser Gemeinde hoffnungsvolle, mutmachende Worte

und auch andere Beiträge verfasst und hier veröffentlicht.

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