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Ewigkeitssonntag 2020

 

 

 

 

 Schöne Bilder aus der Stadtkirche vom Ewigkeitssonntag 2020 - untermalt von wunderschöner Orgelmusik.

 

 

 

 

 

 

 

Gedanken zum Buß- und Bettag von Pastorin Dušková

Liebe Gemeinde

Der Predigttext für den heutigen Buß- und Bettag hat die Worte des Propheten Jesaja 1, 10-18 aufbewahrt. Unmissverständlich macht der Prophet den Menschen damals klar: Gott ist wütend. Ja er ist so wütend, dass er keinen Kontakt mit den Menschen haben will. Denn das, was die Menschen tun, gefällt ihm nicht. Aber was taten die Menschen damals, dass es Gott so in Rage versetzte?  Sie feierten viele Gottesdienste zu Ehren Gottes. Sie gaben viel Geld für die Tiere aus, die bei diesen Feiern geopfert wurden. Mit diesen Opfern versuchten sie Gottes Vergebung und Segen zu erlangen. Ich bin nicht da, wo ihr mich vermutet und ich bin anders als ihr denkt, lässt Gott den Menschen durch seinen Propheten ausrichten. Es ist die Religionspraxis selbst die Gott in Zorn versetzt, denn diese meint ihn gar nicht und läuft ins Leere. Es passt nicht zusammen, dass sie auf der einen Seite ein großes religiöses Spektakel zu Gottes Ehren veranstalten und auf der anderen Seite nicht aufhörten, die Schwächsten der Schwächsten auszubeuten und zu unterdrücken. Der Prophet Jesaja konfrontiert sie mit dem Leid der Ärmsten. In der damaligen Gesellschaft waren dies die Witwen und Waisen, die auf sich gestellt ohne den Schutz einer Familie um ihr überleben kämpfen mussten.

Die Worte des Propheten können uns auch heute einen Spiegel vorhalten. Die derzeitige Krise macht viel Leid offen zu Tage treten. Die, die ohne Schutz sind, werden von der Krise am stärksten getroffen.

Da sind die Obdachlosen in den Großstädten, die ohne Wärmestuben über den Winter kommen müssen. Es gibt einen Mangel an Übernachtungsgelegenheiten, die in dieser Zeit zugleich vor Kälte und vor dem Virus schützen.

Da sind die Menschen, die einsam sind oder psychisch erkrankt, die bereits vor der Krise mit sich zu kämpfen hatten und nun ohne die kleinen Anlaufpunkte überwiegend mit sich alleine klarkommen müssen.

Da sind die Geflüchteten in den Lagern, die in Zelten diesen Winter aushalten müssen, immer dicht gedrängt unter schlechten hygienischen Verhältnissen vor Ansteckungen nicht sicher.

Die Worte des Propheten fordern uns auf als Christinnen und Christen heute auf, die zu beachten, die die Schwächsten der Schwachen unter uns Menschen sind. Ihre Realität zu sehen und das unsere zu tun, ihr Leid abzuwenden.

Buß- und Bettag ist ein Tag an dem wir uns in besonderer Weise dem stellen, was schief läuft in unserer Welt und danach fragen, was unser Anteil daran ist.

Wir sind es gewohnt, dass die Nachrichten uns tagtäglich mit einer Vielzahl an Problemen dieser Welt konfrontieren. Wir erfahren tagtäglich Geschichten des Leids, das Menschen in dieser Welt erleiden müssen. Gewohnt sind wir auch, dass Menschen sich gegenseitig daran die Schuld geben.

Die Perspektive des Gottes, wie sie durch den Propheten Jesaja vermittelt wird, erzählt aber dennoch noch etwas ganz anderes. „Kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der Herr“ heißt es in dem Predigttext.  Gott wechselt in den Worten des Propheten auf einmal die Art der Ansprache.

Aus dem zornigen „Ihr seid an allem schuld“ wird ein „Lasst uns gemeinsam für das Gute einsetzen, lasst uns das in Ordnung bringen!“. Gott streckt den Menschen seine Hand aus. Und er spricht sie frei von ihrer Schuld. „Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Purpur, soll sie doch wie Wolle werden.“

Die Vergebung, die Gott uns zusagt, gibt uns die Möglichkeit den bitteren Realitäten dieser Welt ins Auge zu sehen und Kraft für Veränderungen zu gewinnen. Gott ist die Kraft, die uns in unserem Menschsein miteinander verbindet. Wir können gemeinsam Veränderungen schaffen, das Böse mit dem Gutem zu überwinden! Gott helfe uns dabei!

Amen

 

 

Gottesdienst zum Volkstrauertag

 

 

 

Sehen Sie hier Teile des Open-Air-Gottesdienstes zum Volkstrauertag mit Pastor Thomas-Christian Schröder.

Lassen Sie sich nicht vom starken Wind stören, der manches Mal den Ton davon trägt - es ist immer nur für einen Moment und tut der Stimmung und den Worten in ihrer Botschaft keinen Abbruch. Pastor Thomas-Christian Schröder findet bewegende Worte zum heutigen Volkstrauertag und der Glückstädter Posaunenchor spielt wunderbar dazu. Vielen Dank an alle Mitwirkenden.

 

 

 

 

St. Martin - ein Theaterstück

Die Konfirmanden unserer Kirchengemeinde haben ein Theaterstück eingeübt, das die Geschichte des Heiligen Martin erzählt.

Eigentlich sollte es für die Glückstädter aufgeführt werden.

Aber da dies zurzeit nicht erlaubt ist, haben sie sich bereit erklärt, sich während einer der Proben filmen zu lassen.

Nun können Sie gemütlich von zu Hause aus den Film auf YouTube anschauen.

Gerade in dieser dunklen Corona-Zeit, die für viele mit Sorgen und mit großen Belastungen verbunden ist, kann Martins Vorbild uns allen Mut machen.

Wo andere nur reden, da hat er gehandelt: Er hat gesehen, wo jemand in Not war und hat so geholfen, wie er es mit seinen Möglichkeiten konnte.

Und das können wir auch.

Wir können die Augen offen halten und uns umeinander kümmern.

Wir können zum Beispiel zum Telefon greifen, zum Smartphone oder zu  Kugelschreiber und Papier. Wir können jemandem einen Gruß schicken, der vielleicht einsam ist.

Wir können eine Menge tun, wenn wir nur wollen.

 Auch wenn nicht alles perfekt ist, wollen wir mit unserer Martins- Geschichte die dunklen Novembertage für Sie ein bisschen heller machen.

Herzlichen Dank an die Jugendlichen und an Herrn Pastor Schröder, der das Stück mit den Konfirmanden geprobt hat.

 

 

Telefonseelsorge

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

alle gesellschaftlichen Aktivitäten werden gerade aufgrund der Virus-Epidemie zurückgefahren und auf das Notwendigste beschränkt.
Der Rückzug in das eigene Zuhause kann positiv Ruhe und Besinnung schenken, aber eben auch - insbesondere in Anbetracht der gegenwärtigen Situation - Sorgen und Probleme zum Vorschein bringen oder diese verstärken.

Was auch sonst gilt, möchten wir, das Pfarrteam von Glückstadt, in diesen Tagen noch einmal besonders betonen:

Sie können uns jederzeit anrufen!
Wir sind für Sie da und nehmen uns für Sie Zeit!
Was Sie uns anvertrauen, unterliegt der Schweigepflicht!

Wir sind unter folgenden Telefonnummern für Sie zu erreichen:

Pastorin Schinkel:     04124- 93 94 299
Pastorin Dušková:    0151 - 42 48 3222
Pastor Egenberger:  04124 - 603083
Pastor Schröder:      04124 - 5224

Falls sich ein Anrufbeantworter meldet, sprechen Sie einfach Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band, wir rufen Sie zeitnah zurück.
Herzlichst Ihr Pfarrteam

Tag des offenen Denkmals 2020

 

 

 

 

 

Dies ist ein Beitrag der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Glückstadt zum Tag des offenen Denkmals 2020, bundesweit koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

In der Stadtkirche Glückstadt hängt ein Epitaph von 1691, welches in diesem Film anlässlich des Tags des offenen Denkmales von Pastor Thomas-Christian Schröder sehr anschaulich erklärt wird. Tauchen Sie ein in die Welt der Malerei und erfahren Sie, was für Bedeutungen Teile dieses Gemäldes beinhalten. So haben Sie das Epitaph noch nie gesehen!

 

 

 

 

 

 

 

Viel Glück und viel Segen

Der Glückstädter Posaunenchor

 

 

 

 

 

Freuen Sie sich auf einen Segensgruß mit Bildern der Stadtkirche - für Sie gespielt vom Glückstädter Posaunenchor!

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Hoffnungsworte

Weitere Hoffnungsworte finden Sie hier!

Seit es keine Gottesdienste mehr in der gewohnten Form geben kann,

haben die Pastoren dieser Gemeinde hoffnungsvolle, mutmachende Worte

und auch andere Beiträge verfasst und hier veröffentlicht.

Auf dieser Startseite finden Sie immer nur die zwei Aktuellsten,

aber alle vorangegangenen finden Sie unter der Rubrik "Hoffnungsworte".

 

 

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Wir sind eine Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in der Elbmarsch.

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