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Telefonseelsorge

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

alle gesellschaftlichen Aktivitäten werden gerade aufgrund der Virus-Epidemie zurückgefahren und auf das Notwendigste beschränkt.
Der Rückzug in das eigene Zuhause kann positiv Ruhe und Besinnung schenken, aber eben auch - insbesondere in Anbetracht der gegenwärtigen Situation - Sorgen und Probleme zum Vorschein bringen oder diese verstärken.

Was auch sonst gilt, möchten wir, das Pfarrteam von Glückstadt, in diesen Tagen noch einmal besonders betonen:

Sie können uns jederzeit anrufen!
Wir sind für Sie da und nehmen uns für Sie Zeit!
Was Sie uns anvertrauen, unterliegt der Schweigepflicht!

Wir sind unter folgenden Telefonnummern für Sie zu erreichen:

Pastorin Schinkel:     04124- 93 94 299
Pastorin Dušková:    0151 - 42 48 3222
Pastor Egenberger:  04124 - 603083
Pastor Schröder:      04124 - 5224

Falls sich ein Anrufbeantworter meldet, sprechen Sie einfach Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band, wir rufen Sie zeitnah zurück.
Herzlichst Ihr Pfarrteam

Worte zum Sonntag von Pastorin Birgit Dušková für den 09. August 2020

Liebe Gemeinde,

wenn ich hier in Glückstadt abends friedlich mit meinem Hund über den Deich schlendere, die Sonne untergeht und eine kühle Brise vom Meer herüberweht, dann überkommt mich ein Gefühl tiefer Zufriedenheit und Dankbarkeit. Das sind Momente in denen ich mir bewusst mache, dass ich in einem Land lebe in dem seit 75 Jahren Frieden herrscht, in dem keine Bomben mehr fallen, in dem die Grundversorgung mit Essen und Kleidung gesichert ist, in dem Menschen sich Bildung aneignen können, Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben und das Schlagen von Kindern verboten ist. Und ich denke bei mir: so gut wie jetzt, war es wohl noch nie!

Und dann komme ich vom Spaziergang auf dem Deich nach Hause und höre die Nachrichten und ein ganz anderes Gefühl überkommt mich. Und ich finde mich auf einmal wieder in einer Welt, die am Abgrund torkelt: Klimawandel, Müll in den Meeren,  Artensterben, Flucht und Vertreibung, Überbevölkerung, atomare Bedrohung, soziale Spaltung der Gesellschaft,  Armutsmigration, Rassismus, Fundamentalismus, Vormarsch der völkischen Nationalisten und jetzt auch noch Corona oben drauf! Und immer wieder Menschen, die genau diese Dinge thematisieren und anmahnen, die sagen: „Wir müssen handeln und zwar Jetzt! Jetzt! Jetzt! Wir müssen darauf achten und darauf… dies ändern und das ändern….“

Ich wende mich von den Nachrichten ab und telefoniere mit einer Freundin, diese rechnet mir am Telefon ihre CO2 Bilanz vor:  trotz Auto und drei Kindern, sie essen immer Bio-Fair und kaufen viel Gebrauchtes, kann man ihr - wie sie sagt - „nichts vorwerfen!“ Und dann fragt sie mich: „Auf was kommst Du denn? Wie sieht deine CO2-Bilanz aus? Naja, ich rauche und habe einen Hund… ich esse noch Fleisch, ich kaufe im Discounter, aber ich habe kein Auto…. Aber nein, genau ausgerechnet habe ich die Bilanz noch nicht… und ein flaues Gefühl macht sich bei mir im Magen breit. Das schlechte Gewissen meldet sich.

Vielleicht wäre es gut, noch einmal auf den Deich zu gehen, denke ich bei mir. Der Hund muss raus! Doch der Hund schläft bereits in seinem Körbchen und ich muss die Predigt vorbereiten und ich schlage die Bibel auf Jeremia 1, 4-10, den Predigttext

Und ich lese:

„Und des Herrn Wort geschah zu mir:  Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker.  Ich aber sprach: Ach, Herr ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung. Der Herr sprach aber zu mir: Sage nicht: »Ich bin zu jung«, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebiete. Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der Herr. Und der Herr streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund. Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche, dass du ausreißen und einreißen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen.“

Es ist die Berufungsgeschichte des Propheten Jeremia. Ganz jung war er noch als Gott ihn zum Propheten auserwählte und ihm den Auftrag erteilte, den Menschen den Spiegel vorzuhalten und ihnen zu sagen, was in den Augen Gottes falsch läuft und anders werden muss. Jeremia wird im Namen Gottes soziale Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Hochmut und Egoismus anprangern. Er erkennt schon damals, dass die verschiedenen Probleme miteinander zusammenhängen und global betrachtet werden müssen. Er ist daher nicht nur Mahner des kleinen Landes Israel, sondern sendet seine Botschaft in die ganze Welt. Die verschiedenen Missstände, die er kritisiert, haben seiner Ansicht nach alle ein und denselben Ursprung: die Menschen sind zutiefst entfremdet von Gott. Jeremia sieht die ihm bekannte Welt in der Zukunft untergehen und in Trümmern versinken. Jerusalem wird vernichtet werden! Der Tempel wird vernichtet werden! prophezeit er. Die Katastrophe vor Augen versucht er die Menschen wachzurütteln und zu einer Umkehr zu bewegen. Und weil die Menschen diese Botschaft nicht hören wollen, wird er oft beschimpft und davongejagt. Ein anstrengendes Leben, das er wohl überhaupt nur aushält, weil er sich von Gott - wie im heutigen Predigttext beschrieben - von Gott  beauftragt und getragen fühlt. Am Ende trat ein, was er vorausgesagt hatte: 586 vor Christus wurde Jerusalem durch die Truppen des babylonischen Königs Nebukadnezars II eingenommen, der Tempel zerstört und Teile der Bevölkerung deportiert.

Wie würde ich heute auf den Propheten Jeremia reagieren? Wahrscheinlich ähnlich wie ich heute auf andere Mahnerinnen und Mahner reagiere. Da sind zwei Gefühle in mir, die nicht so richtig zusammenpassen. Zwei Stimmen, in mir die nicht so recht zueinanderfinden wollen und einander nicht zuhören wollen. Die eine sagt deutlich und klar: Sie haben ja Recht! Ich teile viele Ansichten, derjenigen, die in unserer Gesellschaft etwas anmahnen. Ja, wir müssen etwas ändern, in ökologischer und in sozialer Hinsicht. So wie es jetzt ist, geht es global betrachtet nicht mehr weiter. Das sagt die eine Stimme in mir. Und die andere Stimme in mir die sagt:  Bitte lasst mich in Ruhe! Bitte liebe Mahnerinnen und Mahner, hört auf mir ein schlechtes Gewissen zu machen, hört auf mir zu sagen, was ich zu tun und zu lassen habe. Ich will zufrieden sein, auch mit mir selbst, ganz einfach leben, im hier und jetzt!

Und da frage ich mich wie ich das zusammenbringen kann… Und da meldet sich gleich eine dritte Stimme. Es ist die Stimme einer anderen Freundin, die mir immer wieder erzählt, dass sie jetzt meditiert. Sie sagt: seitdem ich meditiere, da schaffe ich viel mehr. Durch Meditation wäre es ihr gelungen auf eine vegane Ernährung umzusteigen, die ja viel ökologischer wäre… Man kann sich viel besser fokussieren! sagt sie. „Wolltest Du nicht auch auf Fleisch verzichten?“ fragt sie mich dann … „Ja, schon“ sage ich. „Dann kannst Du als Christin doch zum Beispiel einfach mehr beten, es muss ja nicht meditieren sein.... „ sagt sie, „bete doch einfach mehr!“  Und ich wie ich vollends anfange dicht zu machen.

Und ich ahne wie ich auf den Propheten Jeremia heute reagieren würde. Und ich stelle mir vor, er würde sich vor mir aufbauen und mich mit selbstgewisser mahnender Stimme von oben herab darüber belehren, was Gott von mir fordert und was ich alles in meinem Leben ändern soll. Und da möchte ich zu Jeremia gleich am Anfang seines Weges sagen:  Komm herab von deinem „ich bin gesetzt über die Völker und Königreiche und besitze die eine göttliche Wahrheit-Podest“!  Das geht nämlich schief! Steig herab, damit wir reden können von Mensch zu Mensch, diesmal ist es nämlich ernst und es droht mehr unterzugehen als die Stadt Jerusalem 500 Jahre vor Christus, die konnte nämlich wieder aufgebaut werden!

Wenn Menschen, die mahnen und Probleme aufzeigen dabei mit wissender Stimme von oben herab sprechen, führt dies quasi automatisch dazu, dass andere auf Durchzug schalten. Menschen, die womöglich - unter anderen Umständen - sehr wohl an einer gemeinsamen Suche nach einer Lösung des Problems interessiert gewesen wären. Werden Probleme moralisch als Forderungen von oben vorgetragen ist das Zeitfenster, in dem Menschen noch bereit sind, dies aufzunehmen, ganz klein. Das Haltbarkeitsdatum ist ganz schnell abgelaufen und dann kippt die Stimmung. Umkehrt kann es sein, dass Menschen auf gleichberechtigte und sachliche Weise auf ein Problem hinweisen und doch die Hörer aufgrund ihrer Vorerfahrungen, die können auch weit zurückliegen, Botschaften gleich auf der persönlichen Ebene empfangen. Da sagt eine „In den Flüchtlingslagern auf Lesbos befinden sich viele minderjährige Kinder“ und ein anderer antwortet gleich: „Nimm doch selbst eines auf!“ Oder einer sagt: „Viele Insektenarten sterben aus.“ Und der andere daraufhin: „Ich habe keinen Kiesgarten!“. Wir sind ganz schnell in einer Dynamik, in der wir alle möglichen Fragen unseres Miteinanders verhandeln, z.B. ‚wer bin ich und wer bist Du?‘, ‚wer hat hier wem etwas zu sagen?‘ und vor allem: ‚wer hat Schuld?‘ Das ursprüngliche Thema gerät dabei oft ganz aus dem Blick.

Ich finde, man kann nun auf der einen Seite sagen, so ist es eben. Menschen kommunizieren eben so. Ich auch! Oftmals merke ich das noch nicht einmal. Was mich persönlich nachdenklich macht ist, dass dies sehr viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt. Und ich glaube, dass unsere Kräfte nicht unendlich sind. Zeit und Energie, die wir bräuchten, um die Probleme zu lösen oder eben einfach neue Kräfte zu schöpfen. Es führt zudem dazu, dass die Stimmung immer gereizter wird und die Aufnahmebereitschaft damit zwangsläufig sinkt. Und wenn wir uns erst einmal in eine Sackgasse hineinkommuniziert haben, dann kommt es leider auch zu echten Kommunikationsabbrüchen. Die, die Probleme anmahnen und ihre Dringlichkeit betonen werden in solchen Situationen dann oft einfach immer lauter, sie wollen ja durchkommen, verständlich…. und die anderen beginnen sich zurückzuziehen, sagen: „Ich kann es einfach nicht mehr hören!“ und wollen einfach nur noch „auf den Deich“ – zumindest innerlich. Auch verständlich!  Und ja, mittlerweile gibt es auch noch eine dritte Gruppe von Menschen, die Demonstration in Berlin hat dies gezeigt, die demonstrieren laut dafür, dass es die ganzen Probleme einfach gar nicht gibt. Es gibt kein Corona, keinen Klimawandel, und das sind auch gar keine echten Flüchtlinge….usw. Gibt es nicht oder gibt es, aber ist gar nicht so schlimm. Wir wollen wieder Normalität! Diese Sehnsucht nach Einfachheit und Normalität, ich vermute, die können viele Menschen in dieser Zeit sehr gut verstehen.

Doch mischen sich unter die Demonstranten eben auch extremistische Demagogen, die aufstacheln zum Hass gegen Andersdenkende. Und die sind bereit, Menschen mit einer anderen Meinung auch etwas anzutun, diese einfach aus dem Weg zu räumen, um sich und ihre Wahrheit durchzusetzen. Da wird es dann wirklich gefährlich!

Vor diesem Hintergrund gerade: Ja es gibt vieles, was wir in dieser Zeit miteinander auszuhandeln haben und viele Probleme, die nach Lösungen verlangen. Und die Räume um vernünftig miteinander zu sprechen, sind unter diesen Bedingungen schwierig zu gestalten. Versuchen wir dennoch miteinander im Gespräch zu bleiben als einander Ebenbürtige, keiner besitzt im Menschlichen die Wahrheit allein. Die Wahrheit leuchtet auf in der Vielzahl der Perspektiven.

Und als Christen können wir bitten: Gott, stelle unsere Füße auf weiten Raum und geleite uns mit dem Geist deines Friedens durch diese Zeit! Amen!

Ihre Pastorin Birgit Dušková

Viel Glück und viel Segen

Der Glückstädter Posaunenchor

 

 

 

 

 

Freuen Sie sich auf einen Segensgruß mit Bildern der Stadtkirche - für Sie gespielt vom Glückstädter Posaunenchor!

 

 

 

 

 

 

 

Danke-ABC

Es gibt viele Dinge, für die man dankbar sein kann - nicht nur in der Corona-Zeit!

Lassen Sie uns gemeinsam ein "Danke-ABC" erstellen!

Halten Sie einen Moment inne - überlegen Sie, wofür Sie dankbar sind und schicken mir den Buchstaben mit einem Wort oder einem Satz zu, z.B.:

G - wie Gottesdienst, ich bin dankbar dafür, dass endlich wieder Gottesdienste stattfinden

oder:

N - wie Natur, ich bin dankbar für die Farbenvielfalt der Natur

und, und, und...

Schicken Sie mir eine eMail: gemeindebrief@kirche-glueckstadt.de oder schicken Sie eine persönliche Nachricht auf Facebook!

Ich freue mich auf ein buntes "Danke-ABC"!
Ihre Corinna Kahl

 

 

Kleine und große Künstler

Vor einiger Zeit riefen wir dazu auf, ein Bild von unserer Kirche zu malen.

Hier sehen Sie nun ein paar der gelungenen Kunstwerke!

Michel,
4 Jahre
Merle. Thore und Bjarne,
zwischen 4 und 11 Jahre alt
Elisabeth,
12 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elisabeth
und Johanna
Melissa
Nelli,
10 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laura

Zeit für Stille

Liebe Freundinnen und  Freunde der Stille,

ab kommenden Freitag findet von 18:55 - 19.30 Uhr wieder die "ZEIT FÜR STILLE" in der Stadtkirche statt.

Bitte nur gesund kommen und einen Mundschutz mitbringen.

Liebe  Grüße, Thomas

 

 

Weitere Hoffnungsworte

Weitere Hoffnungsworte finden Sie hier!

Seit es keine Gottesdienste mehr in der gewohnten Form geben kann,

haben die Pastoren dieser Gemeinde hoffnungsvolle, mutmachende Worte

und auch andere Beiträge verfasst und hier veröffentlicht.

Auf dieser Startseite finden Sie immer nur die zwei Aktuellsten,

aber alle vorangegangenen finden Sie unter der Rubrik "Hoffnungsworte".

 

 

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Herzlich willkommen!

Unsere Kirche

Das Taufbecken der Stadtkirche

Kirchengemeinde in der Elbmarsch

Wir sind eine Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in der Elbmarsch.

Die historische Kirche und das Gemeindehaus mit dem Kirchenbüro liegen als lebendiger Treffpunkt mitten im Zentrum der Stadt. Wir nutzen die zentrale Lage der Stadtkirche für Gottesdienste, die Schnittpunkte von Glaube, Tradition und eigener Lebenswirklichkeit sind.

Wir reden von Gott und bieten an, gemeinsam Gemeinde zu bauen.
Das beinhaltet auch, dass wir einladen, Gemeinschaft mitzugestalten und Möglichkeiten anbieten, sich für die Gemeinde zu engagieren. Wir bieten auf diese Weise Räume, in denen Menschen sich begegnen können.

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<pre class="moz-quote-pre">Gottesdienste in der Stadtkirche Seit Pfingsten finden in der Stadtkirche wieder Gottesdienste statt, grundsätzlich um 10 Uhr, und seit kurzem können freitags um 10 Uhr auch wieder die Marktandachten und freitags um 19 Uhr die "Zeit für Stille“ besucht werden. Weil es mit den unterschiedlichen Corona-Regeln immer wieder viel Verwirrung gibt, erklärt Pastor Stefan Egenberger die Regeln für den Gottesdienstbesuch: Die Gottesdienste können ohne Anmeldung besucht werden. Nötig ist aber, dass alle Besucher ihre Kontaktdaten hinterlassen. Nur so kann im Falle eines Corona-Ausbruchs die Infektionskette nachverfolgt werden. Am Eingang stehen Desinfektionsmittel bereit. Für den Weg zum Platz und nach dem Gottesdienst nach draußen ist das Tragen der Maske vorgeschrieben. Während des Gottesdienstes kann die Maske abgelegt werden. In der Kirche sind Plätze markiert, die die Abstandsregeln wahren. Gesungen wird bis auf weiteres in den - kürzer gestalteten - Gottesdiensten nicht: Die Viren verbreiten sich beim Singen leider deutlich weiter. Für den Kirchengemeinderat ist der Schutz der Mitarbeitenden und der Besucher das höchste Gut. Mit diesen Regeln ist es möglich, sicher die Gottesdienste und Andachten zu feiern. Die Kirchengemeinde bittet um Verständnis, dass bei Erreichen der maximal erlaubten Zahl von Gottesdienstbesuchern keine weiteren Besucher eingelassen werden können. „Auch wenn eine Anmeldung nicht vorgeschrieben ist - sie sichert einen Platz beim Gottesdienst und wir können einen zweiten Gottesdienst im Anschluss planen, wenn sich sehr viele Menschen anmelden“, so Pastor Egenberger. „Allerdings ist es bisher nicht dazu gekommen, dass wir Menschen abweisen mussten.“ Zudem wird die Kirche nach und nach wieder für Besucher außerhalb der Gottesdienstzeiten geöffnet. Das Schild „Die Kirche ist offen“ macht darauf aufmerksam. Für die Besichtigungen der Kirche ist die Handdesinfektion, der Mundschutz und das Hinterlassen der Kontaktdaten obligatorisch.</pre>

Absage er Goldenen und Diamantenen Konfirmation

Eigentlich hatten wir in diesem Jahr erstmalig vor, die Goldene und Diamantene Konfirmation in einem gemeinsamen Gottesdienst am 6. September zu feiern.

Eigentlich hätten wir alle Jubelkonfirmanden und -konfirmandinnen schon zu einem gemütlichen Beisammensein am Vorabend in unser Gemeindehaus eingeladen.

Und eigentlich haben wir uns alle hier sehr gefreut auf dieses besondere Fest.

Eigentlich………

Aber der Ausbruch der Corona-Pandemie stellt uns alle vor eine völlig neue Situation. Das Schutzkonzept für gottesdienstliche Feiern in unserer Stadtkirche sieht vor, dass maximal 50 Personen daran teilnehmen können. Alle müssen Abstand halten und Schutzmasken tragen. Wir dürfen nicht gemeinsam singen und auch keinem Chor lauschen. Und wir sind skeptisch, dass sich an diesen Rahmenbedingungen über den Sommer hinweg Wesentliches ändern wird.

Alles, was eine Jubelkonfirmation so schön macht - ein voller Gottesdienst, das Anreisen der Gäste aus ganz Deutschland und darüber hinaus, die erneute persönliche Segnung, einander zu umarmen nach so langer Zeit - alles das wäre jetzt nicht möglich.

Und wahrscheinlich hätten auch einige aufgrund des gesundheitlichen Risikos für sich und ihre Angehörigen auf eine Teilnahme verzichtet.

Darum haben wir uns schweren Herzens entschlossen, die Goldene und Diamantene Konfirmation in diesem Jahr abzusagen.

Aber laden schon jetzt herzlich dazu ein, das Fest am 5. September 2021 nachzuholen.

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Samstag, 15. August 2020

Bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen!

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